07.06.2019 Thomas Bergmann

Rezessionsangst: DAX nach Job-Daten ohne Orientierung

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DAX

In Amerika wurden im letzten Monat deutlich weniger neue Stellen geschaffen als erwartet. Das geht aus dem Bericht des Arbeitsministeriums hervor. Es war das zweite Mal in vier Monaten, dass es weniger als 100.000 neue Arbeitsplätze gibt. Die Anleger verkaufen zuerst, um dann wieder einzusteigen. Unter dem Strich ist nichts passiert. 

Dem Bericht nach hat sich die Schaffung von Arbeitsplätzen im Mai stark verlangsamt. Die Zahl der sogenannten Nonfarm Payrolls stieg um nur 75.000, die von Dow Jones befragten Ökonomen hatten ein Plus von 180.000 erwartet.

Zusätzlich zu der schwachen Entwicklung im Mai wurden in den Berichten der letzten zwei Monate erhebliche Korrekturen nach unten vorgenommen. Die Arbeitslosenquote blieb allerdings stabil bei 3,6 Prozent.

DAX kämpft

Der DAX ist nach dem Jobbericht kurz unter 12.000 gefallen, hat sich aber wieder erholen können. Die Anleger können sich offensichtlich nicht entscheiden, was sie das Datenmaterial bewerten sollen. Eine charttechnische Analyse des DAX erhalten Sie im "DAX-Check".

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