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Renk: Auftrag von der U.S. Army

Renk: Auftrag von der U.S. Army
Foto: Renk Group
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Marion Schlegel 15.01.2026, 10:44 Marion Schlegel

Die Aktie von Renk stand in den vergangenen Tagen deutlich unter Druck. Dabei belastete auch eine Verkaufsempfehlung von MWB Research. Auch am heutigen Donnerstag geht es bei dem Papier weiter nach unten. Auch ein Auftrag der U.S. Army kann hier nicht unterstützen. Renk zählt am späten Vormittag zu den stärksten Verlierern im MDAX.

Renk America hat einen mehrjährigen Auftrag der U.S. Army erhalten, dessen Gesamtvolumen sich auf bis zu 75,5 Millionen Dollar belaufen kann, so Renk in einer Mitteilung. Die Vereinbarung läuft über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Basis ist ein Kosten-plus-Festhonorar-Vertrag (Cost-Plus Fixed Fee). In diesem Rahmen übernimmt Renk America die technische Systembetreuung für hydromechanische Getriebe. Die Leistungen kommen mehreren zentralen Waffensystemen der US-Streitkräfte zugute, darunter dem Schützenpanzer Bradley, dem Armored Multi-Purpose Vehicle, dem Raketenwerfersystem MLRS sowie der Panzerhaubitze Paladin.

Renk (WKN: RENK73)

Der Vertrag ist als langfristige Rahmenvereinbarung ausgelegt. Die einzelnen Leistungen werden innerhalb der fünfjährigen Laufzeit jeweils stufenweise beauftragt und freigegeben.

„Die U.S. Army bestätigt damit die Notwendigkeit, bewährte und für die Verteidigungsfähigkeit der Vereinigten Staaten entscheidende Bodenfahrzeuge weiterhin zu erhalten“, erklärte Ian Pain, CEO Renk America. „Das Team von Renk America, darunter viele erfahrene Veteranen, schöpft aus jahrzehntelanger Expertise, um diese Fahrzeuge für die U.S. Army zuverlässig einsatzbereit halten.“

Zwar handelt es sich nur um einen relativ kleinen Auftrag, dennoch ist es ein positives Signal. Grundsätzlich sind die Aussichten in der Rüstungsbranche allgemein und besonders auch bei Renk weiter gut. Die Aktie hatte zuletzt deutlich zugelegt und ein kurzer Rücksetzer, wie wir es derzeit sehen, ist nicht ungewöhnlich. DER AKTIONÄR rechnet damit, dass sich die positive Kursentwicklung zeitnah wieder fortsetzt. Anleger sollten die Gewinne, die seit der Wiederempfehlung im Dezember angelaufen sind, deshalb laufen lassen. Wer im Rüstungssektor investieren will, dabei aber statt auf Einzelwerte lieber auf ein ganzes Bündel an aussichtsreichen Aktien der Branche setzen möchte, kann das mit einem Zertifikat auf den European Defence Index von DER AKTIONÄR. Mehr zum Index finden interessierte Anleger hier.

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