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Renk: "Sell"-Empfehlung – Aktie knickt weg

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Foto: Renk Group
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Maximilian Völkl 14.01.2026, 17:23 Maximilian Völkl

Nach einem ohnehin eher schwachen Handelstag ist die Aktie von Renk am Mittwochnachmittag deutlich unter Druck geraten. Mehr als sechs Prozent Minus stehen beim Panzergetriebehersteller, der sich zuletzt noch gut erholt gezeigt hatte, zu Buche. Verantwortlich dafür ist eine neue Verkaufsempfehlung von MWB Research.

Analyst Jens-Peter Rieck senkte darin den Daumen für Renk und stufte die Aktie von „Hold“ auf „Sell“ ab. Auch das Kursziel reduzierte er von 55 auf 53 Euro, das liegt auch nach dem Minus vom Mittwoch noch rund zehn Prozent unter dem aktuellen Niveau. Renk halte zwar trotz reichlich Gegenwind an seinem Ziel für das operative Ergebnis fest. Da die negativen Einflüsse im laufenden Jahr aber anhalten dürften, reduzierte Rieck seine Schätzungen leicht. Zudem nehme die Bewertung der Aktie eine starke operative Entwicklung bereits vorweg.

An der Börse kommt die kritische Stimme nicht gut an. Die Aktie knickte direkt nach Bekanntwerden der Studie weg. Zuletzt hatten noch die positiven Impulse für ein Ende der monatelangen Konsolidierung gesorgt. Die Militäraktion der USA in Venezuela, das Säbelrasseln rund um China, die Entwicklung im Iran oder auch das wohl steigende Militärbudget in den USA hatten die gesamte Rüstungsbranche angetrieben. Zudem gab es bei Renk zuletzt auch einige positive Analystenkommentare.

Renk (WKN: RENK73)

Anleger sollten wegen der Verkaufsempfehlung von MWB nicht in Panik verfallen. Grundsätzlich sind die Aussichten in der Rüstungsbranche allgemein und besonders auch bei Renk weiter gut. Die Aktie hatte zuletzt deutlich zugelegt und ein kurzer Rücksetzer ist nicht ungewöhnlich. DER AKTIONÄR rechnet damit, dass sich die positive Kursentwicklung zeitnah wieder fortsetzt. Anleger sollten die Gewinne, die seit der Wiederempfehlung im Dezember angelaufen sind, deshalb laufen lassen. Erstes Kursziel: 75 Euro.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Renk.

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