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13.11.2013 Steffen Eidam

Puma macht keinen Spaß

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Die Gewinnwarnung von Puma hallt an der Börse nach. Das Zahlenwerk sorgt sowohl bei den Anlegern als auch bei den Analysten für Enttäuschung. Die Reaktionen der Experten fallen erwartungsgemäß aus.



Am meisten traut das Analysehaus Independent Research den Franken nach Zahlen zu. Die Experten haben ihre Einstufung auf "Halten" mit einem Kursziel von 230 Euro belassen. Der Sportartikelhersteller habe seine Erwartungen teils deutlich verfehlt, schrieb Analyst Zafer Rüzgar. Er senkte seine Gewinnerwartungen für 2013 und 2014. Mit weiteren, nachhaltigen Kursverlusten rechnet er aber nicht, auch da Erfolge bei der Restrukturierung erkennbar seien. Zudem könnte der Großaktionär Kering Kursrückgänge für Käufe nutzen.
 
Trostloser Ausblick

Die US-Bank JPMorgan hat das Kursziel für Puma von 216 auf 210 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Die Umsätze des Sportartikelherstellers zum dritten Quartal seien etwas schwächer ausgefallen als von ihr erwartet, schrieb Analystin Chiara Battistini. Auch beim operativen Ergebnis (EBIT) habe Puma enttäuscht. Zudem sei der Ausblick des neuen Chefs Björn Gulden ziemlich trostlos gewesen. Die Schätzungen für dieses Jahr und für 2014 kürzte die Analystin um bis zu fünf Prozent.

Vorfreude steigt

Die britische Investmentbank Barclays hat die Einstufung auf "Underweight" mit einem Kursziel von 200 Euro belassen. Die Resultate hätten enttäuscht, schrieb Analyst Julian Easthope. Ob sich die angekündigte, weitere Umstrukturierung inklusive der angestrebten Veränderung des Markenimages auszahlen, könne nur die Zeit zeigen.

DER AKTIONÄR rät von einem Einstieg bei Puma ab. Anleger, die ein Engagement in diesem Segment eingehen wollen, werden bei den Marktführern Nike und Adidas fündig. Die Puma-Aktie dürfte hingegen auch in den kommenden Wochen zur Schwäche neigen und in Richtung 200 Euro tendieren.

Siehe auch DAF-Video zum Thema

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