Porsche hat in den ersten neun Monaten 2026 Ergebnis, operative Rendite und Netto-Cashflow im Autogeschäft gegenüber dem Vorjahr verbessert. Der Konzernumsatz sank wie erwartet um 5,9 Prozent auf 25,28 Milliarden Euro. Die Auslieferungen gingen mit minus 16 Prozent deutlich stärker zurück. Das entspricht dem Ziel, Wertschöpfung vor Absatzmenge zu stellen.
Die operative Konzernumsatzrendite erreichte 6,9 Prozent, nach 0,2 Prozent im Vorjahreszeitraum. Der Vergleich fällt auch deshalb so positiv aus, weil Porsche 2025 rund 2,7 Milliarden Euro für die strategische Neuausrichtung aufgewendet hatte. In den ersten neun Monaten 2026 waren es etwa 500 Millionen Euro. Die EBITDA-Marge im Autogeschäft stieg von 11,9 auf 17,3 Prozent. Beim Umsatz und beim operativen Ergebnis schnitt Porsche etwas schwächer ab als Analysten erwartet hatten, die operative Marge lag etwas über den Erwartungen.
Vorstandschef Michael Leiters will Porsche stärker auf das Kerngeschäft ausrichten, Kosten senken und das Unternehmen schlanker sowie beweglicher machen. Im Rahmen der Strategie „Sportwagenschmiede ’35“ soll das Angebot um neue, emotional geprägte Modelle ergänzt werden. Zugleich sollen Profitabilität und Netto-Cashflow steigen, während der Kapitalbedarf sinkt. Finanzvorstand Jochen Breckner sieht den Konzern trotz der schwierigen Lage finanziell robust aufgestellt.
Porsche-Chef Michael Leiters erklärte: "Wir setzen unsere strategische Neuausrichtung konsequent und mit hoher Geschwindigkeit um. Unser Fokus liegt auf dem Kerngeschäft, einer wettbewerbsfähigen Kostenstruktur und einer nachhaltigen Steigerung unserer Ertragskraft. Mit den bereits umgesetzten Maßnahmen schaffen wir die Voraussetzungen, um Porsche langfristig stärker, fokussierter und profitabler aufzustellen."
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Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Porsche AG
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