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Nvidia: US-Regierung zieht Lieferung von Chips an China in Betracht

Nvidia: US-Regierung zieht Lieferung von Chips an China in Betracht
Foto: NurPhoto/Jakub Porzycki/picture alliance/dpa
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Michael Diertl 21.11.2025, 20:31 Michael Diertl

Laut verschiedenen Quellen zieht die Trump-Administration in Erwägung, den Verkauf von Nvidias H200-KI-Chips an China zu genehmigen. Die überraschenden News sorgen am Freitagabend dafür, dass die Nvidia-Aktie in Plus dreht. Der technologielastige Nasdaq 100 weitet seine Tagesgewinne sogar auf mehr als eineinhalb Prozent aus.

Sollten die Gerüchte bestätigt werden, dann wäre das ein enormer Gamechanger für Nvidia – und damit höchstwahrscheinlich auch sämtliche andere Aktien aus dem Technologie-Sektor. Zur Erinnerung: Noch vor wenigen Wochen sagte Nvidia-Gründer Jensen Huang, Nvidia sei „zu 100 Prozent raus aus China. Wir haben unseren Marktanteil von 95 Prozent auf 0 reduziert.“ Im August erklärte Nvidia zudem ausdrücklich, man „gehe im Ausblick von keinerlei H20-Lieferungen nach China aus“ – von H200-Verkäufen ganz zu schweigen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Nvidias KI-Chipgeschäft in China komplett aus der Bewertung herausgerechnet ist.

Im abgelaufenen Jahr hat Nvidia Chips im Gegenwert von rund 17 Milliarden Dollar nach China exportiert, was etwa 14 Prozent des Gesamtumsatzes ausmachte. Lässt die US-Regierung Exporte in ähnlichem Umfang wieder zu, dann dürfte der Kurs von Nvidia entsprechend viel Luft nach oben haben.

Angesichts der extrem positiven News fällt die Markreaktion sogar noch verhalten aus – ausgehend vom Tagestief legte die Nvidia-Aktie rund sieben Prozent zu. Viele Marktteilnehmer scheinen dem Geschehen noch nicht zu trauen und warten vor einem Einstieg auf die offizielle Bestätigung seitens des Weißen Hauses.

Nvidia (WKN: 918422)

Die schlechte Stimmung am Markt könnte schnell vorbei sein, wenn die US-Regierung Nvidia den Export seiner Chips nach China tatsächlich wieder erlaubt. DER AKTIONÄR ist optimistisch, dass es sich dabei nicht nur um Gerüchte handelt und rät zum Kauf der Nvidia-Aktie.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.

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