Bis zu eine Millionen Videos von Katzen, fliegenden Menschen und zaubernder Prinzessinnen wurden per Sora-KI pro Tag erstellt! Das hat nun ein Ende. Damit fällt zumindest ein Standbein mancher Best-Case-Prognosen für den GPU-Markt weg.
Sam Altman tritt über Nacht auf die Bremse: OpenAI verabschiedet sich von Sora-App. „Wir wissen, dass diese Nachricht enttäuschend ist“, so Sora auf X. Tatsächlich wurden jede Stunde rund 30.000 neue KI-Videos erstellt. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt. Quasi zügellos ging es auch mit dem Kosten für den Betreiber nach oben.
Die Generierung eines Videos kostet 10- bis 100-mal so viel Rechenleistung und GPU-Nutzung wie ein Bild, was pro 10-Sekunden-Video einen Aufwand von ein bis fünf Dollar verursacht haben dürfte. Wie im neuen HSR-Video bei AKTIONÄR TV diskutiert wird, erwarten User zudem immer längere Filme. Baidu und Grok von Elon Musk bieten nun mehr Sekunden an – doch auch Grok verlangt immer mehr Gebühren von Kunden – freie Videos werden die Ausnahme.
Fidji Simo von OpenAI twitterte, man wolle sich mehr auf KI-Assistenten für den geschäftlichen Bereich fokussieren. „Wir dürften den Moment nicht verpassen, weil wir uns von Nebenaufgaben ablenken lassen.“ Doch was bedeutet ein Herunterfahren von KI-Video-Angeboten?
RIP Sora, you gave us the greatest ai video of all time https://t.co/Hd4vbqyw95 pic.twitter.com/37z1IdgBjZ
— spor (@sporadica) March 24, 2026
Fehlen nun 200 Milliarden Dollar?
Die KI dazu befragt, könnten einige bullische Analystenprognosen durchaus ins Wanken kommen. Die GPU-Story kippe nicht, das Wachstum geht dank der intensiven Nutzung von Text-KI weiter. Aber: Der Mix der Nachfrage verschiebt sich spürbar – siehe Tabelle. So waren einige Experten davon ausgegangen, dass die Video-Generierung bis 2030 rund 20 bis 30 Prozent zum GPU-Nachfragewachstum beiträgt. Viel wird durch den Fokus auf KI-Agenten aufgefangen, doch denkbar sei laut ChatGPT auch, dass der GPU-Markt 2030 im Bull-Case nun eher bis zu 600 Milliarden Dollar statt bisher geschätzt bis zu 800 Milliarden Dollar groß sei.
Nvidia: Teilgewinnmitnahmen – und neue Chancen
Nvidia ist exzellent positioniert und mit einem Plus von 800 Prozent seit 2022 einer der Liebling der HSR-Leser im Depot 2030 – im Vergleich zu Meta (Charteinschätzung im neuen HSR-Video bei AKTIONÄR TV) zeigt der KI-Pionier Relative Stärke. Doch selbst im Nvidia Chart zeigte sich nun ein Warnsignal – Neukäufe haben derzeit bei noch unten liegenden KI-Profiteuren ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis! KI ja, doch lieber mit unterschätzten Contrarian-Positionen!
10-Prozent-Aktion: Hot-Stock mit Gamechanger für Nvidia
Unser neuer Hot-Stock der Woche im HSR geht in die Offensive und hat einen möglichen Gamechanger in der Pipeline. Die unterschätzte Firma spricht mir gegenüber von „wichtigen Produktentwicklungen“. Ab 2027 soll ein Datencenter-Tool mit einer Kombination von Laser und Glasfaser die Daten zwischen GPUs in KI-Rechenzentren übertragen. Dieser Data-Center-Optics-Markt dürfte sich bis 2030 auf sieben Milliarden Dollar vervierfachen. Killerargument für Hyperscaler-Kunden: Der neue „Gamechanger“ benötigt statt acht Watt pro Modul nur eine Leistungsaufnahme von 0,8 Watt. Das könnte theoretisch für xAI und Co Millionen Dollar Strom pro Jahr einsparen und Kühlung und Aufwand reduzieren. Analysten sehen bis 2028 eine Gewinnverdopplung – wir wetten auf eine positive Überraschung. Contrarian-Kauf im erfolgreichen Depot 2030! Einfach den 10-Prozent-Vorteil nutzen und ab sofort alle Details und Transaktionen exklusiv im HSR-Börsenbrief erfahren.
10 Prozent: Depot 2030 und TFA-Depot
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Nvidia-Aktien befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
Heute, 15:57