Ist das der langersehnte Durchbruch der Künstlichen Intelligenz? Opus 4.8 hat laut Tech-Vordenker Peter H. Diamandis erstmals den Menschen überflügelt – gemessen mit einem Extremtest. Das beflügelt Depot-2030-Firmen wie Intel, Nvidia und IBM.
KI-Tools sind nette Helfer für den Menschen – doch bisher „dümmer“ als ihre genialen Schöpfer. KI-Systeme – von ChatGPT über Bildgeneratoren bis zu autonomen Fahrsystemen – sind sogenannte Enge KI (Narrow AI). Sie sind darauf trainiert, spezifische Aufgaben exzellent zu erledigen. Die wahre Disruption und das größte Wertpotenzial liegen in der nächsten Stufe: der AGI (Artificial General Intelligence). Zumindest glaubt daran Peter H. Diamandis, Autor und Vordenker für exponentielle Technologien.
Seine These: Wenn 50 Prozent im Extrem-Test Humanity’s Last Exam (HLE) erreicht werden, eine Art „Abschlussprüfung für Frontier-KI“, beginnt die KI, den Menschen in Experten-Domänen zu übertreffen..
HLE besteht aus rund 2.500 sehr schwierigen Fragen aus Fachgebieten wie der Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Informatik, Medizin und Wirtschaft. Die Fragen sind nicht einfach per Mustererkennung lösbar, sondern verlangen mehrstufiges Schlussfolgern, Fachwissen und oft präzise Berechnungen.
We said on the MOONSHOTS podcast that when AI hits 50% on Humanity's Last Exam, that is AGI. Opus 4.8 scored 57.9%. We crossed our own threshold WOW!
— Peter H. Diamandis, MD (@PeterDiamandis) May 31, 2026
Bemerkenswert: Claude Opus 4.8 von Anthropic erreicht auf Humanity’s Last Exam je nach Testaufbau rund 49,8 Prozent ohne Tools und bis zu 57,9 Prozent mit Tools. Neben dem HLE gibt es von Google den BIG-bench-Test. Praxisnah: Im „Robot College Student Test“ muss eine KI sich an einer Universität einschreiben und einen Abschluss erlangen. Im „IKEA-Test“ sind Anleitung-Lesen und handwerkliches Geschick gefragt.
Und der von Apple-Mitgründer Steve Wozniak vorgeschlagene „Coffee Test“ ist vermeintlich besonders einfach: Eine Maschine soll ein fremdes, durchschnittliches Haus betreten, die Küche finden, eine Kaffeemaschine identifizieren, deren Bedienung herausfinden und eine Tasse Kaffee kochen.
Da die KI nun die Schwelle zur AGI berührt, bleiben KI-Aktien gefragt – im Depot 2030 (aktuell 550 Prozent Plus) befinden sich 14 KI-Profiteure. Und wie der Nvidia-Boss jüngst sagte: „Das Momentum beim unglaublichen Wachstum der KI-Frontier-Modelle von OpenAI und Anthropic beschleunigt sich weiter.“
Das beflügelt indirekt eine neue Depot-2030-Firma, die für Anthropic die KI-Kapazitäten erweitert – eine große Chance.
„Explosionsartige Entwicklung“
Jensen Huang: „Wir sind jetzt im Zeitalter der wirklich nutzbringenden KI angekommen – deshalb steigt die Nachfrage geradezu explosionsartig, absolut explosionsartig“, so Huang. „Was früher Tage brauchte, ist heute in Stunden erledigt. Das bedeutet einen enormen Produktivitätsschub – aber auch einen gigantischen Sprung beim Rechenbedarf.“
Gewinn verdreifacht
Unfassbar: Als wir 2015 Nvidia im AKTIONÄR Hot Stock Report vorgestellt hatten, lag der Börsenwert bei rund 15 Milliarden Dollar, heute bei 5.700 Milliarden Dollar – 380-mal höher. Und das zu Recht: Nvidia hat im Q1 einen Nettogewinn (!) von 58 Milliarden Dollar erzielt – 200 Prozent mehr als im Vorjahr.
Kaufsignal: Software trifft KI
Neuer Trade: Am Montag kaufen wir ins Depot 2030 einen Software-Giganten mit KI-Fantasie. Meine Überzeugung: Nach 50 Prozent Minus beginnt hier die Schnäppchenjagd und ein kräftiger Rebound der Software-KI-Titel.
Einfach hier für alle Transaktionen und Details des Depot 2030 und TFA-Depots freischalten.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
Heute, 17:02