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Nvidia: Ärger mit China

Nvidia: Ärger mit China
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Marion Schlegel 22.08.2025, 08:50 Marion Schlegel

Der US-Technologiekonzern Nvidia hat Zulieferer wie Samsung, Amkor und Foxconn aufgefordert, die Produktion im Zusammenhang mit den H20-Chips für China auszusetzen. Hintergrund sind Pekings Sicherheitsbedenken und eine laufende Prüfung. Nvidia hofft auf eine baldige Klärung. Erst vor Kurzem hatte Nvidia von der US-Regierung die Genehmigung erhalten, die Chips wieder liefern zu dürfen. China hatte daraufhin allerdings Unternehmen angewiesen, auf den Einsatz von Nvidias H20-Chips zu verzichten.

Nvidia (WKN: 918422)

Nvidia hat mehrere Zulieferer aufgefordert, die Produktion der speziell für China entwickelten H20-Chips vorerst einzustellen. Betroffen sind laut Medienberichten das US-Unternehmen Amkor Technology, das für das Packaging der Chips zuständig ist, der südkoreanische Speicherlieferant Samsung Electronics sowie der taiwanische Konzern Foxconn.

Die Maßnahme folgt auf Anweisungen der chinesischen Regierung an heimische Tech-Unternehmen wie ByteDance, Alibaba und Tencent, den Kauf der H20 wegen Sicherheitsbedenken zu stoppen. Laut Insidern untersucht die Cyberspace Administration of China die Chips auf mögliche Sicherheitsrisiken, darunter angebliche „Hintertüren“ oder Tracking-Funktionen, die einen externen Zugriff ermöglichen könnten.

Nvidia-Chef Jensen Huang wies diese Vorwürfe entschieden zurück und erklärte, die H20-Chips enthielten keinerlei solche Funktionen. Er betonte, dass Nvidia in engem Austausch mit Peking stehe und hoffe, die Bedenken auszuräumen.

DER AKTIONÄR geht davon aus, dass auch mit China eine Einigung gefunden wird. In der kommenden Woche wird es derweil von der Zahlenseite her wieder spannend. Am Mittwoch, 27. August, veröffentlicht das Unternehmen seine Zahlen für das zweite Quartal. Am Markt hofft man auf eine positive Umsatzüberraschung. DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich, Anleger lassen ihre Gewinne laufen, sichern sich aber weiter mit einem Stopp bei 120,00 Euro nach unten ab.

Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.

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