Am Donnerstag verliert die Nordex-Aktie etwas an Boden. Nach dem deutlichen Rücksetzer im Mai zeigt der Trend mittlerweile dennoch wieder nach oben. Mit neuen Auftragsmeldungen untermauert der Turbinenbauer, dass es operativ weiter gut läuft. Nun wurden neue Orders auf dem deutschen Heimatmarkt an Land gezogen.
Die beiden Unternehmen Enova und BMR Energy Solutions haben bei Nordex insgesamt 30 Turbinen mit einer Gesamtleistung von 197 Megawatt erhalten. Die Projekte verteilen sich auf mehrere Bundesländer, unter anderem wird in Niedersachsen ein Repowering-Projekt über 68 Megawatt ausgestattet, bei dem die Errichtung der Turbinen im vierten Quartal 2027 beginnen soll.
„Mit BMR verbindet uns eine langjährige, vertrauensvolle Zusammenarbeit, die wir in zahlreichen Projekten erfolgreich weiterentwickelt haben. Umso mehr freuen wir uns, nun auch mit ENOVA wieder mehr gemeinsame Vorhaben umzusetzen und unsere Geschäftsbeziehung weiter auszubauen“, so Karsten Brüggemann, Vice President Region Europe von Nordex. „Dass beide Partner bei diesen Projekten auf unsere Technologie und Servicekompetenz setzen, ist für uns ein starkes Zeichen des Vertrauens.“
Alleine das Volumen der seit Anfang April gemeldeten Aufträge beläuft sich bei Nordex damit mittlerweile auf rund 1,6 Gigawatt (GW). Im ersten Quartal hatte der Konzern insgesamt Aufträge von 1,5 GW erhalten. Wichtig ist aber auch, dass nicht nur die Auftragslage gut war, sondern dass auch die Margen sich weiter in die richtige Richtung entwickeln – hier zeigt der Trend aber nach vielen schwierigen Jahren nun seit einigen Quartalen klar nach oben.
Die Korrektur bei Nordex scheint trotz der leichten Verluste am Donnerstag beendet zu sein. Zuletzt war die Aktie zwar unglücklich unter den Stoppkurs gerutscht. Da es operativ aber weiter rund läuft, könnte die Bewegung nach oben nun aber weitergehen – und sich ein Einstieg bei der Windaktie wieder lohnen.
Heute, 08:35