Einstiegschance – bei diesen 11 Top-Aktien
13.01.2022 Carsten Kaletta

Netflix vor Zahlen: Credit Suisse sieht gewaltiges Aufwärtspotenzial

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Netflix

Die Netflix-Aktie hat in den vergangenen zwei Monaten rund 22 Prozent verloren. Der Streaming-Anbieter könnte jedoch mit starken Zahlen, die am 20. Januar veröffentlicht werden, Boden wieder gut machen. Dafür ist neben Umsatz und Gewinn vor allem das Wachstum bei den Abonnementen-Zahlen entscheidend. Die Credit Suisse jedenfalls ist für den Titel durchaus optimistisch.

"Netflix ist ein Qualitätsanbieter, der noch wachsen kann. Allerdings dürfte der zunehmende Wettbewerb unter den Streaming-Diensten die Kosten in die Höhe treiben", sagte Douglas Mitchelson von der Credit Suisse in einer Notiz vom Donnerstag, wie CBNC berichtet.

Die Credit Suisse hält an ihrem "Outperform"-Rating für Netflix fest und gibt ein Kursziel von 740 US-Dollar für die Aktie an. Nach der Vorgabe hätte das US-Unternehmen noch rund 40 Prozent Luft nach oben – ausgehend vom aktuellen Kursniveau.

Die Veröffentlichung von Filmen wie "Don't Look Up" und Fernsehsendungen wie "Emily in Paris" sowie der anhaltende Erfolg des internationalen Phänomens "Squid Game" waren laut dem UBS-Analysten Lichtblicke für Netflix im vierten Quartal.

Der UBS-Analyst merkte allerdings auch an, dass es einen "völligen Mangel an Transparenz" hinsichtlich der Netto-Abonnentenzuwächse gebe, da die Analyse der App-Download-Daten keine klare Aussagekraft habe. Die Prognose des Netflix-Managements sieht jedenfalls für das vierte Quartal eine Steigerung der Abonnement-Zahlen um 8,5 Millionen Nutzer vor.

Die Netflix setzt am Donnerstag trotz der durchaus positiven UBS-Einschätzung ihren Abwärtstrend fort und verliert 0,8 Prozent.

Netflix (WKN: 552484)

Klar, Netflix muss am kommenden Donnerstag (Veröffentlichung der Q4-Zahlen) liefern. Dennoch ist DER AKTIONÄR langfristig von der Netflix-Aktie überzeugt. Die Gründe hierfür sind die breite Content-Pipeline, Fortschritte bei Eigenproduktionen beispielsweise im Bereich VFX, neue Initiativen im Bereich Gaming, internationale Stärke gegenüber den Peers und die Möglichkeit die Preisschraube anzuziehen. Investierte Anleger bleiben daher weiter dabei. Neueinsteiger warten besser die Zahlen ab und achten vor allem auf den Zuwachs bei den Abonnements.

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