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17.03.2020 Leon Müller

Nächster DAX-Konzern: Beiersdorf sagt Aktionären ab

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Beiersdorf

Nach Daimler, der Deutschen Telekom und Continental sagt auch Beiersdorf seine Hauptversammlung ab. In einem Brief unterrichtet das Unternehmen seine Anteilseigner unter Verweis auf die Coronavirus-Epidemie über die Verschiebung des Aktionärstreffens. Beiersdorf ist damit der vierte DAX-Konzern, der seine HV verschieben muss.

Absage Nummer vier: Der Beiersdorf-Konzern sagt seine für den 29. April geplante Hauptversammlung ab. In einem Brief an die Aktionäre heißt es: "Der Schutz der Gesundheit unserer Aktionäre, der Aktionärsvertreter und Mitarbeiter hat für Beiersdorf höchste Priorität. Die Beiersdorf AG wird daher vor dem Hintergrund der andauernden weltweiten Ausbreitung des Coronavirus und nach sorgfältiger Abwägung aller Gesichtspunkte, insbesondere der Gesundheit aller Teilnehmer und der Verfügungen der zuständigen Behörden, die ordentliche Hauptversammlung nicht wie geplant am 29. April 2020 durchführen, sondern auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr 2020 verschieben. Das Robert-Koch-Institut und die zuständigen Gesundheitsbehörden in Deutschland gehen davon aus, dass die Infektionen in den kommenden Wochen nochmals signifikant zunehmen werden."

Beiersdorf (WKN: 520000)

Bereits zuvor am Tag hatte auch Carl Zeiss Meditec seine HV abgesagt, wie DER AKTIONÄR exklusiv vorab berichtete. In den kommenden Tagen dürften sich derartige Meldungen mehren. Alle Unternehmen stehen im Austausch mit den zuständigen Behörden und prüfen die Entwicklung fortlaufend. Zuletzt äußerte Covestro, ebenfalls im DAX, man halte zunächst an dem Termin fest.