Die Munich Re verabschiedete sich mit einem Paukenschlag in das Wochenende: Denn nach einem besser als erwarteten Geschäftsverlauf im dritten Quartal erhöhte der weltgrößte Rückversicherer seine Gewinnprognose von 6,3 auf 6,6 Milliarden Euro. Auch die vorläufigen Zahlen für das jüngste Quartal fielen höher aus als Experten erwartet hatten.
Denn demnach erzielte die Munich Re einen Nettogewinn von rund 1,7 Milliarden Euro. Analysten hatten im Vorfeld durchschnittlich nur mit knapp 1,5 Milliarden Euro gerechnet.
Die DZ Bank hält im Zuge dessen an ihrer Kaufempfehlung für die DAX-Titel und einem fairen Wert von 625 Euro fest. Der Rückversicherer habe im dritten Quartal erneut deutlich besser abgeschnitten als vom Analystenkonsens erwartet und zugleich seine Gewinnprognose angehoben. Thorsten Wenzel sieht auch die neue Prognose noch als vorsichtig an. In seiner am Freitag veröffentlichten Studie verweist er zudem auf die attraktive Bewertung und die hohe Ausschüttungsrendite.
Barclays erhöhte das Kursziel für die Papiere der Munich Re leicht von 593 auf 594 Euro und bestätigte die Einstufung „Overweight“. Analystin Claudia Gaspari berücksichtigte in ihrem am Freitagabend aktualisierten Bewertungsmodell die vorläufigen Zahlen für das dritte Quartal.
DER AKTIONÄR bleibt für die Anteilscheine der Munich Re weiterhin zuversichtlich gestimmt. Charttechnisch ist die Aktie wieder ein klarer Kauf. Und auch die Bewertung bleibt mit einem KGV von 11 attraktiv. Darüber hinaus lockt der Versicherer mit einer attraktiven Dividendenrendite von 4,8 Prozent. Anleger können bei dem Qualitätswert daher nach wie vor zugreifen.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Munich Re.
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