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20.10.2016 Marion Schlegel

Morphosys mit weiterem Meilenstein: Geld aus der Schweiz

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MorphoSys

Morphosys hat eine weitere Meilensteinzahlung erhalten, diesmal vom Schweizer Pharmakonzern Novartis. Sie wurde ausgelöst durch den Beginn einer klinischen Phase 1-Studie eines neuen HuCAL-Antikörpers zur Krebsbehandlung. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht bekannt gegeben. "Das ist der dreizehnte Morphosys-Antikörper, den Novartis in klinischen Studien untersucht. Unsere Kooperation mit Novartis ist damit eine der erfolgreichsten Antikörper-Allianzen in unserer Industrie überhaupt", kommentierte Dr. Marlies Sproll, Forschungsvorstand der Morphosys AG. "Im Laufe dieses Jahres ist unsere Wirkstoff-Pipeline weiter gereift und enthält aktuell mehr Programme in klinischen Studien als jemals zuvor. Das spiegelt den großen Wert der Morphosys-Technologie und der daraus resultierenden Produkte wider - sowohl in dem zusammen mit Partnern entwickelten wie auch unserem firmeneigenen Portfolio." Die Morphosys-Pipeline umfasst nun 28 Programme in klinischer Entwicklung. Davon befinden sich zwei in Phase 3, 15 in Phase 2 und elf in Phase 1. Novartis hat aktuell 13 HuCAL-Antikörper in klinischer Entwicklung, von denen sich sechs in Phase 2 und sieben in Phase 1 befinden.

Test des Ausbruchsniveaus

Nach langer Geduldsphase ist die Aktie von Morphosys Anfang Oktober nach oben über den Widerstand bei gut 40 Euro sowie die 200-Tage-Linie ausgebrochen. Grund waren positive Ergebnisse aus einer zulassungsrelevanten Studie für das Mittel Guselkumab gegen Schuppenflechte. Damit stehen die Chancen gut, dass das zuletzt mit einigen Problemen kämpfende Biotechunternehmen möglicherweise schon bald einen großen Erfolg vermelden kann. Erstmals in der fast 25-jährigen Geschichte des Unternehmens könnte bald ein Medikament auf Basis eines Morphosys-Antikörpers auf den Markt kommen. Ein Zulassungsantrag wird möglicherweise noch dieses Jahr gestellt, die Zulassung könnte dann kommendes Jahr erfolgen. Aus charttechnischer Sicht ist es nun wichtig, dass die Aktie den Ausbruch über die angesprochenen Marken nachhaltig bestätigen kann.

(Mit Material von dpa-AFX)