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Lufthansa: Wird das die Zukunft?

Lufthansa: Wird das die Zukunft?
Foto: Deutsche Lufthansa
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Thorsten Küfner 09.12.2020, 08:14 Thorsten Küfner

Vor der Corona-Krise kam immer wieder das Wort "Flugscham" auf. Die Branche betonte daraufhin immer wieder, dass man an zahlreichen Projekten arbeite, um das Fliegen umweltverträglicher zu machen. Nun kooperiert die Lufthansa etwa mit dem Elektro-Flugtaxi-Hersteller Lilium.

So lässt Lilium die Piloten seiner geplanten Senkrechtstarter von der Lufthansa -Flugschule ausbilden. "Gemeinsam werden Lilium und Lufthansa Aviation Training ein Pilotenauswahl- und Trainingsprogramm entwickeln, um Piloten für den Lilium Jet zu qualifizieren", teilten die beiden Unternehmen am Mittwoch in München mit.  

In der ersten Phase werde bereits qualifizierte Verkehrspiloten eine Zusatzausbildung zum Lilium-Jet Piloten angeboten. Um weltweit genug Piloten ausbilden zu können, werde auch Virtual-Reality-Technik genutzt. 

Lilium entwickelt ein Elektro-Flugtaxi mit fünf Sitzen. Während die meisten Konkurrenzmodelle wie übergroße Drohnen konzipiert sind, soll der Lilium Jet senkrecht starten und landen, aber die Strecke mit Hilfe von Tragflächen wie ein konventionelles Flugzeug zurücklegen. Das mache den Elektro-Jet schneller und effizienter. 2025 soll die Serienproduktion und der Betrieb regionaler Flugdienste starten. 

Lufthansa-Aviation-Training-Managerin Tiziana Heilig sagte: "Wir freuen uns sehr, mit Lilium zusammenzuarbeiten, um ein völlig neuartiges Ausbildungsprogramm zu schaffen." Die Flugschule bildet für rund 200 Fluggesellschaften Cockpit- und Kabinenpersonal an weltweit zwölf Trainingsstandorten aus.

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Noch steht in den Sternen, ob in der Luftfahrt zukünftig verstärkt auf Elektroantriebe oder synthetische Kraftstoffe gesetzt wird. Den Aktienkurs der Lufthansa dürfte dies vorerst nur wenig beeinflussen. Dieser pendelt nach der beeindruckenden "BioNTech-Rallye" derzeit seitwärts, was aus charttechnischer Sicht durchaus als gesund zu werten ist. Wer investiert ist, kann dabeibleiben. Der Stopp sollte bei 7,50 Euro belassen werden. 

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Lufthansa.

Mit Material von dpa-AFX

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