Kommt jetzt der Crash? Im Zweifel: Kaufen
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21.06.2021 Thorsten Küfner

Lufthansa: Der Chef wird zuversichtlicher, aber...

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Deutsche Lufthansa

Ob es Zweckoptimismus ist oder nicht, ist noch unklar. Carsten Spohr ist sich jedenfalls sicher: "Die Leute haben genug von Begegnungen per Videokonferenz. Sie wollen und müssen sich wieder persönlich sehen." Daher rechnet der Lufthansa-Chef damit, dass der nachhaltige Rückgang bei den Geschäftsreisen geringer ausfallen wird als zuvor angenommen. 

So erklärte er gegenüber der Süddeutschen Zeitung: "Ich war bisher von einem Rückgang von 10 bis 20 Prozent ausgegangen. Inzwischen glaube ich, dass das Minus eher 10 als 20 Prozent erreichen wird."

Es dürfte aber vermutlich lange dauern, bis das "alte Streckennetz" wieder vollständig aufgebaut werden könne. So erklärte er etwa: "Um eine Langstreckenmaschine in München mit Passagieren zu füllen, brauchen wir etwa 50 Kurzstreckenverbindungen aus ganz Europa." 

Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Es bleibt dabei: Das Marktumfeld hellt sich weiter auf, es wird aber noch längere Zeit dauern, bis wieder eine Art "Normalbetrieb" erreicht wird. Dementsprechend dürfte die Lufthansa noch weit entfernt von schwarzen Zahlen sein. Da zudem eine größere Kaitalerhöhung ansteht, drängt sich ein Einstieg vorerst nicht auf. Wer bereits investiert ist, beachtet den Stopp bei 9,50 Euro.

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