11.07.2014 Stefan Sommer

Linde-Aktie: Zurück in der Range

-%
Linde
Trendthema

Es ist so weit: Die Linde-Aktie ist unter das alte Ausbruchsniveau von 151 Euro gefallen. In einem schwachen Gesamtmarkt musste der DAX-Wert auf Wochensicht fast fünf Prozent nachgeben. Die britische Investmentbank HSBC bleibt dennoch optimistisch für die Entwicklung der Aktie.

Analyst Sebastian Satz hat das Kursziel für Linde vor Zahlen am 29. Juli von 166 auf 180 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Er erwarte für die zweite Jahreshälfte eine nachlassende Belastungen aus Wechselkurseffekten und Preisrückgängen, und damit dürfte die Chemiebranche ihre Gewinne wieder steigern können, schrieb der Experte in einer Studie vom Freitag. Der deutsche Industriegasehersteller Linde dürfte im zweiten Quartal seinen Umsatz um ein Prozent gesteigert haben. Der Umsatz im wichtigen Gassegment sei aber wohl wegen Wechselkursbelastungen um drei Prozent gesunken.

Insgesamt rechnen die von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragten Analysten mit einem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konstanten Umsatz von 4,2 Milliarden Euro. Beim Gewinn je Aktie wird hingegen mit einem Rückgang von 2,09 auf 1,89 Euro gerechnet.

Bleibt ein Top-Investment

Die Linde-Aktie bleibt ein Favorit des AKTIONÄR. Der Konzern ist hervorragend Aufgestellt. Zudem erfreut der Konzern seine Anleger mit einer soliden Dividendenpolitik. Seit mehr als acht Jahren ist es dem Konzern gelungen die Dividende zu steigern. Auch für das Kommende Jahr wird mit einer weiteren Dividendenerhöhung gerechnet. Die Aktie bleibt für Langfristanleger ein Basisinvestment. Die aktuelle Kursschwäche bietet für potentielle Investoren eine gute Einstiegschance. Kurse von 190 Euro sind auf Jahressicht durchaus gerechtfertigt.

(Mit Material von dpa-AFX)

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

Autoren: Gebert, Thomas
Seitenanzahl: 272
Erscheinungstermin: 05.12.2019
Format: Hardcover
ISBN: 978-3-86470-655-4