Der heutige Handelstag beginnt für die Aktionäre dieses MDAX-Konzerns direkt mit einem kräftigen Kursrückgang. So sorgt ein negativer Analystenkommentar aus dem Hause JPMorgan dafür, dass die Anteilscheine des Spezialchemieproduzenten Lanxess bereits kurz nach Handelsstart um mehr als sechs Prozent fallen.
Dabei stuft die US-Bank die Papiere des Kölner Unternehmens immer noch mit "Neutral" ein. Allerdings wurde das Kursziel von 18,00 auf 15,00 Euro gesenkt. Analyst Chetan Udeshi begründete diesen Schritt damit, dass er seine Gewinnschätzungen für den Spezialchemiekonzern verringert hatte. Der Grund hierfür ist der von ihm erwartete Gegenwind durch weiter steigende Energiepreise.
Zudem belasten den Lanxess-Kurs heute natürlich auch das allgemein eher trübe Marktumfeld sowie maue Konjunkturdaten aus China.
DER AKTIONÄR hält an seiner Einschätzung fest: Ein Investment in die Anteilscheine von Lanxess ist mit zahlreichen Risiken verbunden. Nun hat sich das Chartbild weiter eingetrübt. Ein Kauf drängt sich nicht auf. Dennoch kann der MDAX-Titel zumindest nach wie vor auf der Watchlist belassen werden, schließlich ist er im historischen Vergleich enorm günstig bewertet. Wer bereits investiert ist, sollte unbedingt den Stopp bei 12,50 Euro im Auge behalten.
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