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Foto: K+S
24.11.2021 Thorsten Küfner

K+S: Der wilde Ritt geht weiter

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K+S

Der Lauf geht weiter: im gestrigen Handel hat die Aktie von K+S ein weiteres Mehrjahreshoch markiert. Angetrieben werden die Anteilscheine des Düngemittelriesen aus Kassel natürlich vor allem weiterhin von der Rallye an den Agrarmärkten. So bewegen sich die Preise für Kalidünger nach wie vor auf Rekordniveaus.

So muss etwa in Brasilien mit 830 Dollar je Tonne knapp dreimal so viel auf den Tisch gelegt werden wie noch vor knapp einem Jahr. 

Bloomberg
Kalipreis Brasilien in US-Dollar je Tonne

Auch in den USA müssen Farmer, die ihre Ernte mithilfe von Kalidünger steigern wollen, nun deutlich tiefer in die Tasche greifen. Mit aktuell 730 Dollar liegt der Preis so hoch wie zuvor lediglich im Jahre 2008 - damals kostete eine K+S-Aktie übrigens im Hoch kurzzeitig knapp 90 Euro (siehe Chart ganz unten). 

Bloomberg
Kalipreis USA (Cornbelt) in US-Dollar je Tonne

Natürlich dürfte wird es bei den Kalipreisen früher oder später zu mitunter starken Korrekturen kommen. Doch aktuell beschert jede Woche, in der das aktuelle Preisniveau gehalten wird, K+S satte Gewinne. Ein Segen für den MDAX-Konzern, der lange Zeit mit einer hohen Verschuldung zu kämpfen hatte. DER AKTIONÄR rät mutigen Anlegern weiterhin zum Kauf der immer noch günstig bewerteten Aktie (Stopp: 10,90 Euro). 

K+S (WKN: KSAG88)

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