24.05.2019 Michael Schröder

ISRA Vision: 20%-Chance für Anleger mit Durchblick

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Isra Vision
Trendthema

Die Aktie von ISRA Vision leidet auch unter dem schwachen Marktumfeld, befindet sich aber in Lauerstellung. Dank der Multisegment-Strategie ist die Gesellschaft in diversen Industriebranchen mit verschiedenen wirtschaftlichen Zyklen tätig. Der Newsflow der Darmstädter dürfte positiv bleiben. Das sollte sich auch im Kursverlauf bemerkbar machen.

ISRA Vision ist führend in der Oberflächeninspektion von so genannten Bahnmaterialien. Zudem zählt ISRA Vision zu einem der global führenden Anbieter für Bildverarbeitunsgprogramme (Machine Vision) mit Spezialisierung im Bereich 3D Machine Vision, insbesondere für das "3D Robotersehen".

Breite Aufstellung
Durch die Diversifikation über verschiedene Zielindustrien, Regionen und Technologien kann die Gesellschaft zeitweilig auftretende Nachfrageschwankungen einzelner Industrien im Konjunkturzyklus kompensieren. Das zeigt sich auch in der Umsatz- und Gewinnentwicklung der letzten Jahre. Die Zahlen für das zweite Quartal gibt es am 3. Juni. Hier sollte es keine negativen Überraschungen geben.

 

Anhaltendes Wachstum
Als Spezialist für die industrielle Bildverarbeitung freut sich ISRA Vision über die starke Nachfrage seiner Kunden. Kein Wunder: Die Automatisierung ist ein absoluter Wachstumsmarkt. Nach einem guten Jahresstart geht der Vorstand für das Gesamtjahr von einem Wachstum aus eigener Kraft bei Umsatz und Ergebnis im unteren zweistelligen Prozentbereich aus.

Mögliche Übernahme
Das Wachstum könnte am Ende aber noch höher ausfallen. Denn die Gesellschaft arbeitet dem Vernehmen nach an einem Zukauf. In der engeren Auswahl sind Unternehmen aus dem Bereich Produktions-Analyse-Softwaretools und der 3D-Industrieautomatisierung. In Finanzkreisen heißt es, dass man sich beim Kaufpreis bisher noch nicht ganz einig geworden ist. ISRA-Vorstand Enis Ersü scheint aber parallel auch schon einen Plan B auszuarbeiten und weitere potenzielle Ziele ins Visier zu nehmen.

Ersü ist ein alter Hase in der Branche. Kann der Firmenlenker den Deal am Ende wie gewünscht eintüten, so dürfte er seiner mittelfristigen Umsatzplanung von mehr als 200 Millionen Euro ein großes Stück näher kommen.

Wichtige Unterstützung
Die Aktie pendelt seit einigen Wochen in einer Range zwischen 31 und 38 Euro seitwärts. Aktuell wird dabei die untere Begrenzung getestet. Risikofreudige Anleger können mit einer kleinen Position auf einen anhaltend positiven Newsflow und einen erneuten Angriff auf die 38-Euro-Marke spekulieren. DER AKTIONÄR setzt im Real-Depot mit einer Trading-Position auf dieses Szenario.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.