Nicht nur GPUs sorgen für faszinierende KI-Anwendungen. Auch CPUs sind gefragt wie nie. Stephan Gillich hatte auf diese breite Nachfrage nach KI-Beschleunigern schon vor Jahren hingewiesen und hat sich nun erneut zu Wort gemeldet.
Stephan Gillich war bis zu seinem Weggang 30 Jahre bei Intel als KI-Spezialist für Europa tätig und hat uns frühzeitig auf den CPU-Boom aufmerksam gemacht. Der Tech-Experte sagte gegenüber dem AKTIONÄR HSR schon vor Jahren eindringlich: Unterschätzt nicht die CPU-Beschleuniger-Eigenschaften. Die Intel-Aktie liegt mittlerweile im Depot 2030 über 140 Prozent im Plus. Nun wollte ich in einem neuen Gespräch von dem Chipexperten wissen: Geht der Trend hin zu KI-Chips weiter?
Stephan Gillich sagt im Teams-Call (siehe auch das neue AKTIONÄR TV): „Spezialisierte Chips für das KI-Modell-Training wie GPU-Beschleuniger sind sehr wichtig. Aber auch CPUs, also General Purpose Chips sind für KI sehr wichtig, insbesondere für die Inference.“ Ein wichtiger Punkt: „In CPUs wird immer mehr Technologie integriert, die dann diese speziellen Berechnungen für KI, die am Ende nichts anderes sind als Matrixmanipulationen, beschleunigen.“
Deswegen seien General-Purpose-CPUs von Intel und AMD wiederentdeckt worden. Übrigens: Gerade hat Depot-2030-Firma (+790 Prozent) AT&S einen Deal mit AMD gemeldet.
Gillich berichtet, dass es politisch motiviert wieder mehr Interesse an Herstellern von Chips und dabei auch anderen AI-Technologien als GPUs gibt.
„Lange unterschätzt“
Und der Siegeszug der CPUs für die Künstliche Intelligenz scheint nicht vorbei. Der Brancheninsider sagt: „CPUs werden nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. Sie wurden eine Weile lang sehr unterschätzt.“
„Fundamental hoch“
Die entscheidende Frage dabei ist: Werden KI-Modelle effizienter und werden damit bald weniger KI-Chips benötigt? „Der Bedarf für KI wächst enorm, dafür benötigt man eine gewisse Rechenleistungen. Man kann die Software effizienter machen, man kann die Inferenz effizienter machen, indem man sogenannte Quantifizierungen durchführt und die Berechnungen damit leichter macht, bei relativ gleichen Ergebnissen. Aber fundamental bleibt ein hoher Rechenbedarf da, der größer wird.“
„Weiter sehr stark“
Der Trend sei, dass man mehr Kapazität brauche und die Nachfrage bei den Chips steige. Eine schnelle Steigerung des Angebotes ist dabei schwierig. Denn: „Chipfabriken kann man nicht einfach so schnell aus dem Boden stampfen. Das dauert sehr lange, bis sie dann in die Produktion gehen, gerade die, welche die Chips produzieren mit höherer Transistordichte, welche man für höhere Leistung braucht. Die Nachfrage wird weiter sehr stark sein.“
Nach Intel: Neue KI-Chance ergreifen
Das Depot 2030 hat die 500-Prozent-Marke übersprungen dank Aktien wie AT&S, Nvidia (+1.070 Prozent seit Kauf), Intel, Infineon, Aixtron, Siemens Energy und Bloom Energy. In dieser Woche steht nun ein neuer Kauf eines KI-Profiteurs an, der ähnlich unterschätzt scheint, wie es Intel noch vor zwei Jahren war. Einfach hier für alle Details und Transaktionen des Depot 2030 und TFA-Depots freischalten.
Heute, 11:37