06.03.2019 Markus Bußler

Insider: Gold steigt auf 1.500 Dollar – noch dieses Jahr

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Gold
Trendthema

Aktuell stehen die Zeichen weiter auf Konsolidierung beim Goldpreis. Die Marke von 1.280 Dollar ist zwischen Bullen und Bären hart umkämpft. Doch viel mehr als eine gesunde Konsolidierung sehen Insider in diesem Rücksetzer offensichtlich nicht. Am Rande der weltgrößten Bergbaumesse PDAC in Toronto hat sich E.B. Tucker, Direktor von Metalla Royalty & Streaming, zu den aussichten beim Goldpreis geäußert.

„Wir reden dieses Jahr noch über 1.500 Dollar beim Goldpreis“, sagt Tucker in einem Interview mit dem Portal kitco.com. Das mag gewagt klingen, da dies vom aktuellen Niveau aus einen Anstieg von 220 Dollar bedeute, räumt Tucker ein. Doch seiner Ansicht nach sei dies durchaus machbar. Er verweist auf eine Korrelation zwischen Aktien und Gold. Seiner Ansicht nach sei der Rückgang im Sommer vergangenen Jahres ein Vorbote für den Rückgang beim S&P gewesen. Und dies könne bedeuten, dass den Standardaktien nun erneut Ungemach ins Haus steht. Seiner Ansicht nach werde aber Gold seinen Weg in Richtung 1.500 Dollar fortsetzen.

Ist 1.500 Dollar Gold tatsächlich realistisch? DER AKTIONÄR sieht die aktuelle Konsolidierung als gesund an. Der Unterstützungsbereich geht bis zur 200-Tage-Linie bei rund 1.250 Dollar. Die kommende Aufwärtsbewegung sollte dann die hartnäckige Widerstandszone bei 1.375 Dollar als Ziel haben. Gelingt es dem Goldpreis, über diesen Bereich auszubrechen, dann dürfte das schnell wieder das Interesse des Big Money an der Wall Street nach sich ziehen. In diesem Fall kann die Bewegung durchaus über die Marke von 1.400 Dollar hinaus bis in den Bereich von 1.500 Dollar gehen. Ob das in diesem Jahr noch möglich ist, oder ob sich die Anleger vielleicht noch bis zum kommenden Jahr gedulden müssen, ist eine Frage, die aktuell noch von niemand mit hoher Wahrscheinlichkeit beantwortet werden kann. Der Markt verläuft in Wellen. Und zunächst müssen die Bullen beweisen, dass sie die aktuelle Unterstützung verteidigen können. Erst danach kann man über Kurse von 1.500 Dollar oder mehr spekulieren.