18.04.2018 Michel Doepke

Hot-Stock Vita 34: Das steckt hinter dem neuen Großaktionär

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DAX
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Bei Vita 34 hat sich ein neuer Großaktionär mit über drei Prozent eingekauft. Dies geht aus einer Stimmrechtsmitteilung der Gesellschaft hervor. Es handelt sich dabei um die Polski Bank Komórek Macierzystych (PBKM), die größte Stammzellbank in Polen. PBKM ist eng mit der FamiCord-Gruppe verknüpft, die als internationaler Vita-34-Konkurrent zählt.

PBKM leitet die FamiCord-Gruppe und agiert gleichzeitig als Großaktionär, wie aus der Firmenhistorie hervorgeht. FamiCord zählt über 215.000 Einlagerungen an sieben verschiedenen Standorten. Besonders brisant: FamiCord verfolgt ähnlich wie Vita 34 eine Expansionsstrategie. Rücken nun die Leipziger in den Übernahmefokus der PBKM? Der Einstieg bei Vita 34 spricht dafür. In den vergangenen Monaten gab es zudem Insiderkäufe beim AKTIONÄR-Hot-Stock Vita 34 – Aufsichtsrat Frank Köhler hat des Öfteren bei den Papieren zugegriffen.

Vom Jäger zum Gejagten?

Im AKTIONÄR-Interview sprach der Vita-34-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Knirsch über die hauseigenen Zukunftspläne: "Akquisitionen waren und bleiben ein wichtiger Teil unserer Wachstumsstrategie. Die Profitabilität des Geschäftsmodells der Nabelschnurbluteinlagerung ist von deutlichen Skaleneffekten geprägt. Daher sind wir weiterhin an opportunistischen und strategischen Akquisitionen interessiert. Die Gesellschaft ist nach der erfolgreichen Seracell-Integration für weitere Akquisitionen strukturell und organisatorisch bereits wieder gut aufgestellt."

Was sich die Polski Bank Komórek Macierzystych vom Einstieg bei den Leipzigern wirklich verspricht, bleibt abzuwarten. Laut einem Artikel von rynekzdrowia.pl schließt PKMB die Aufstockung von Vita-34-Aktien nicht aus. Zudem sei die Expansion eine Säule der Entwicklungsstrategie. Die Story rund um Vita 34 ist nach wie vor hochspannend. DER AKTIONÄR bleibt am Ball und rät Anlegern kein Stück aus der Hand zugeben!

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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