Die Comebacks nach Corona
15.12.2020 Marion Schlegel

Heidelberg Pharma: AKTIONÄR-Hot-Stock dreht auf

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Heidelberg Pharma

Die Aktie des deutschen Biotech-Unternehmens Heidelberg Pharma gibt weiter ordentlich Gas. Am heutigen Dienstagvormittag gewinnt das Papier auf der Handelsplattform Tradegate mehr als neun Prozent auf 7,48 Euro. Seit dem Korrekturtief Ende Oktober hat die Aktie damit mehr als verdoppeln können. Und auch seit der jüngsten Empfehlung des AKTIONÄR in der aktuellen Ausgabe 51/2020 (hier geht’s zum Download) liegt das Papier bereits wieder mehr als 46 Prozent in Front.

Heidelberg Pharma (WKN: A11QVV)

Heidelberg Pharma verfolgt einen hochinnovativen Ansatz, was die Behandlung von Krebs angeht. Zudem sorgen Partner- und Lizenzdeals für ordentlich Fantasie. Der Partner RedHill beispielsweise gibt auch im Kampf gegen Corona Gas.

Der Finanzvorstand Jan Schmidt-Brand erklärte hierzu jüngst im Interview mit dem AKTIONÄR: „RedHill hat 2014 den Kandidaten upamostat (Entwicklungsname: RHB-107) mit weltweiten Rechten (ausgenommen ist der Großraum China) von uns einlizenziert. RedHill will upamostat für die ambulante Behandlung von Covid-19-Patienten, die moderate Symptome haben, einsetzen. Eine Phase 2/3-Studie wurde von der FDA genehmigt und soll Anfang des Jahres 2021 beginnen. Wir als Heidelberg Pharma würden von zukünftigen Lizenzgebühren auf die Verkaufserlöse von upamostat profitieren, sind jedoch an der Entwicklungsarbeit nicht mehr beteiligt.“

Zur Entwicklung der Aktie sagte Schmidt-Brandt: „Die Entwicklung unserer Aktie ist sehr erfreulich, auch wenn wir mit der Bewertung unserer Technologie noch nicht zufrieden sein können. Je näher wir der klinischen Entwicklung kommen, desto mehr rücken wir in den Fokus von Investoren.“

Das komplette Interview sowie weitere interessante Fakten zu Heidelberg Pharma lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 51/2020 des AKTIONÄR, die Sie hier herunterladen können. Nach der jüngsten Kursrallye ist nun eine Verschnaufpause sehr wahrscheinlich. Die Aktie ist ein interessante kleine Depot-Beimischung, aber ganz klar sehr spekulativ.

Dr. Jan Schmidt-Brand, Finanzvorstand von Heidelberg Pharma