04.04.2018 Maximilian Völkl

Handelskrieg vor Eskalation – DAX taumelt weiter

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DAX
Trendthema

Der DAX gibt am Mittwoch erneut deutlich nach. Nach der aggressiven Antwort Chinas auf die US-Strafzölle ist der deutsche Leitindex wieder klar unter die 12.000-Punkte-Marke gerutscht. Auch der Dow Jones eröffnet deutlich schwächer. Die anhaltende Unsicherheit treibt die Anleger zunehmend in sichere Häfen.

China hat angekündigt, Zölle auf 106 US-Waren wie Autos oder Chemie-Produkte zu erheben. Diese sollen einen Wert von 50 Milliarden Dollar haben – die gleiche Summe, die auch von den USA mit Strafen belegt werden soll. Bislang sind es nur Drohungen, doch beide Regierungen machen derzeit nicht den Eindruck, als würden sie sich noch zur Vernunft bringen lassen.

Vor allem in den USA ist unter Trump jedoch nicht bewiesen, ob die aktuellen Spannungen nur eine Machtdemonstration sind und ob eine Eskalation wirklich gewollt ist. „Die Tatsache, dass sein Verhalten unberechenbar ist und es im Weißen Haus schnell zu Stimmungsschwankungen kommt, genügt, um für Verunsicherung auf dem Börsenparkett zu sorgen“, so Analyst Milan Cutkovic vom Brokerhaus AxiTrader zu Trump.

An der Seitenlinie bleiben

Trumps Handelskrieg drückt auf die Stimmung. Trotz guter Konjunkturdaten fehlen deshalb aktuell die Impulse nach oben. Der DAX hängt im Seitwärtstrend fest, der nachhaltige Ausbruch über 12.000 Punkte gelingt nicht. In der neuen Ausgabe, die Sie hier bequem ab 22:00 Uhr herunterladen können, positioniert sich DER AKTIONÄR mit einem Stop-Buy-Limit neu.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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