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28.02.2020 Marion Schlegel

Hammermeldung: US-Biotech Sangamo mit gewaltigem Kurssprung – was ist da los?

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Sangamo Therapeutics

In einer Woche, in der eine negative News auf die andere folgte und die Aktienmärkte nach unten durchrauschten, gibt es dennoch Lichtblicke. Es geht dabei um das US-Biotech-Unternehmen Sangamo. Dem Unternehmen gelang, wie am Donnerstagabend nach Börsenschluss bekannt wurde, ein Deal mit Biogen. Beide Unternehmen haben sich auf eine breite Zusammenarbeit für Gentherapien im Bereich der Neurologie geeinigt, hieß es. Der Schwerpunkt soll dabei vorerst auf ST-501 bei Taopathien liegen, einschließlich Alzheimer, ST-502 für Synucleinopathien, einschließlich Parkinson, und einem neuromuskulären Target. Der Deal beinahltet außerdem Exklusivrechte für neun weitere, nicht genannte neurologische Targets.

Biogen zahlt an Sangamo 350 Millionen Dollar im Voraus. Zudem besteht für Sangamo die Möglichkeit, bis zu 2,37 Milliarden Dollar an möglichen Meilensteinen sowie Lizenzgebühren für potenzielle kommerzielle Verkäufe zu erhalten.

Sangamo Therapeutics (WKN: 936386)

Die Aktie von Sangamo reagierte auf den Deal mit einem gewaltigen Kurssprung. Am Freitagmorgen liegt das Papier an der Frankfurter Börse mit 29 Prozent im Plus. Auf Sangamo setzt auch die Schweizer Biotech-Beteiligungsgesellschaft BB Biotech. Dort nimmt Sangamo einen Anteil von 0,9 Prozent am Portfolio ein. Die Schweizer loben Sangamo: „Sangamo Therapeutics hat als nahezu alleiniger Entwickler von Geneditierungstechnologie auf der Basis von Zinkfinger-­Nukleasen (ZFN) eine einzigartige Position inne. Nach anfänglichen Enttäuschungen von ZFN bei Anwendungen in vivo hat das Unternehmen mit ZFN 2.0 den Wiedereintritt in die Klinik für Ende 2020 vorangebracht.“

DER AKTIONÄR hat Sangamo bereits des Öfteren als hochinteressanten Kandidaten im Bereich der Gen-Schere ZFN vorgestellt. Der jetzige Deal mit Biogen katapultiert das Unternehmen noch einmal auf ein neues Niveau. Dennoch: Alles befindet sich in einem sehr frühen Stadium. Die Aktie bleibt hochspekulativ, ist aber eine hochinteressante langfristige kleine Depotbeimischung.

Die Aktie von Sangamo befindet sich auch im vom AKTIONÄR kreierten DNA-Revolution-Index. Passende Produkte zum Handeln finden Sie hier.

Herr Bernd Förtsch, Verleger und Eigentümer der Börsen­medien AG, hält mittelbar eine wesentliche Beteiligung an der flatex AG, deren Tochtergesellschaft flatex Bank AG unter der Marke flatex Online-Brokerage betreibt. Die flatex Bank AG erhebt für den Handel in Finanzinstrumenten in der Regel von ihren Kunden Ordergebühren. Die flatex Bank AG hat mit Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Von­tobel, BNP Paribas und HSBC eine Kooperationsvereinbarung geschlossen, wonach diese Institute den Status eines bevorzugten Partners von Hebelprodukten (Exchange Trade Products) haben und von ihnen emittierte Hebelprodukte durch die flatex Bank AG angeboten werden, die Kunden ohne oder mit reduzierten Ordergebühren handeln können. Die flatex Bank AG erhält in diesem Zusammenhang von Morgan Stanley, Goldman Sachs, Deutsche Bank, UBS, Vontobel, BNP Paribas und HSBC Vergütungen für den Vertrieb dieser Finanzinstrumente.