27.04.2019 Marion Schlegel

Hochinteressant: BB Biotech – Gentherapien rücken in den Fokus: Das sind die zwei neuen Werte im Depot

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BB Biotech
Trendthema

Wie bereits angekündigt, hat das Managementteam von BB Biotech im ersten Quartal 2019 seine Investitionen in großkapitalisierte Unternehmen weiter verringert und im Gegenzug die Gewichtung bestehender Positionen in kleinen und mittleren Firmen und von Herstellern neuartiger Gentherapien erhöht. Zudem wurden neue Positionen bei zwei Gentherapie-Unternehmen eröffnet.

Erlöse aus dem Verkauf der restlichen Regeneron-Aktien und aus anhaltenden Gewinnmitnahmen bei den Beteiligungen an Gilead, Celgene, Incyte, Vertex und Ionis wurden in Agios, Nektar, Kezar, Intercept und Esperion investiert, heißt es in einer Mitteilung von BB Biotech. Ein weiterer Teil der Erlöse floss in den Ausbau des Engagements in den zwei Gentherapieunternehmen Audentes und Sangamo. BB Biotech partizipierte an Myokardias Kapitalerhöhung und unterstützte damit neben der Entwicklung von Mavacamten bei Patienten mit obstruktiver und nicht-obstruktiver hypertropher Kardiomyopathie auch die weitere Diversifizierung der Produktpipeline des Unternehmens.

Quelle: BB Biotech

Die zwei Neuen

Im ersten Quartal wurde das Portfolio um zwei Gentherapiehersteller ergänzt. CRISPR Therapeutics ist ein Pionier im Bereich der Cas9-Genom-Editierung, so BB Biotech. In Zusammenarbeit mit Vertex führt CRISPR eine Studie zu CTX001 bei Patienten mit Hämoglobinopathien wie Beta-Thalassämie und Sichelzellenanämie durch. Auch seine allogenen Zelltherapien der nächsten Generation in der frühklinischen Entwicklung, die auf CD19, BCMA und CD70 abzielen und vorwiegend bei Krebserkrankungen zum Einsatz kommen, treibt CRISPR voran.

Homology Medicines baut derzeit eine Pipeline für Gentherapie und Geneditierung auf. Im gentherapeutischen Bereich ist HMI-102 bei Erwachsenen mit klassischer Phenylketonurie (PKU) der führende Wirkstoff des Unternehmens. Im Bereich der Geneditierung widmet sich Homology Medicines der Entwicklung von HMI-103 für Kinder mit PKU. Mutationen des PAH-Gens bewirken bei PKU-Patienten einen Mangel des Enzyms Phenylalanin-Hydroxylase, das für die Verstoffwechselung von Phenylalanin verantwortlich ist, einer Aminosäure, die ausschliesslich über die Nahrung aufgenommen wird, heißt es in der Mitteilung von BB Biotech.

Quelle: BB Biotech

Obwohl diese Spezialisten im Bereich der Gentherapien und Geneditierung zunehmende Fortschritte erzielen, betont BB Biotech, dass sich ihre Wirkstoffkandidaten erst in der frühklinischen Phase befinden. BB Biotech betritt diesen Markt deswegen mit Entschlossenheit, aber auch mit Bedacht, so die Gesellschaft. Per 31. März 2019 war BB Biotech mit rund vier Prozent seines Portfoliovermögens in diesem wichtigen Subsektor für neue Technologien investiert.

Die Aktie von BB Biotech bleibt für den AKTIONÄR das Basisinvestment im Sektor. Wer verstärkt auf den Zukunftsmarkt Genetik setzen will, findet im DER AKTIONÄR DNA Revolution Index eine interessante Chance. Mit dem Mini-Long mit der WKN MF7ABW aus dem Hause Morgen Stanley profitieren Anleger mit Hebel von der Entwicklung des Index.

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte:

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