14.08.2014 DER AKTIONÄR

Gold und Goldminen: Im ewigen Seitwärtstrend?

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Goldcorp
Trendthema

Der Goldpreis bewegt sich weiterhin in einer engen Handelsspanne. Doch bei den Goldminenaktien tut sich einiges. Kein Wunder, haben doch die meisten Firmen in den vergangenen Monaten ihre Kosten deutlich reduziert. Die Citigroup warnt jedoch: Das Potenzial dürfte mittlerweile ausgeschöpft sein.


In seiner Sendung „Börse live – Gold spezial“ nimmt sich auch Markus Bußler, Rohstoffexperte beim Anlegermagazin DER AKTIONÄR, dieses Themas an. Auch er sieht die Gefahr, dass sich einige Goldproduzenten gerade zu Tode sparen. Am besten könnten noch die großen kanadischen Goldproduzenten wie Barrick Gold oder auch Goldcorp mit diesem Thema umgehen. „Dies hat auch damit zu tun, dass sie bei ihren Minen ein relativ langes Minenleben vorweisen können“, sagt Bußler. Etwas anders sieht dies bei einigen anderen Konzernen aus. So kämpft etwa die südafrikanische Harmony Gold mit dem niedrigen Goldpreis. Das Unternehmen hat noch immer Kosten von 1.242 Dollar je Unze und hat große Probleme im aktuellen Umfeld Gewinne zu erwirtschaften.

Iamgold: Ein Kauf?
In seiner Sendung geht Bußler auch auf den Goldproduzenten Iamgold ein. Er lobt, dass Iamgold mit seiner Niob-Mine sein Geschäft zumindest etwas diversifizieren kann. Dort erwirtschafte der Konzern auch eine gute Marge. Allerdings habe auch Iamgold mit Kosten von mehr als 1.100 Dollar nach wie vor einen schweren Stand im derzeitigen Marktumfeld. Sollte der Goldpreis wirklich Richtung 1.400 Dollar steigen, haben Anleger mit der Aktie einen hohen Hebel. Aber die Gefahren auf der Unterseite seien nach wie vor gegeben. Bußler bleibt bei der Ansicht, dass Goldcorp im Moment der bessere Wert sei. Die Sendung können Sie gleich hier abrufen.


Die Sendung „Börse live – Gold spezial“ macht nach dieser Sendung zwei Wochen Pause. Alfred Maydorn und Markus Bußler sind in den kommenden beiden Wochen mit der AKTIONÄRSBANK auf Seminartour in Deutschland unterwegs. Alle Zuschauer und Leser sind eingeladen, die beiden Referenten auf dieser Tour zu treffen und die AKTIONÄRSBANK kennenzulernen. Die Anmeldung ist völlig kostenlos.

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Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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