14.01.2019 Michel Doepke

Gold-Hammer: Newmont kauft Goldcorp für 10 Milliarden Dollar!

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Goldcorp
Trendthema

Die Übernahme- und Fusionswelle im Rohstoff-Sektor rollt: Newmont Mining will sich Goldcorp für rund zehn Milliarden Dollar unter den Nagel reißen. Der Paukenschlag folgt auf den angekündigten Zusammenschluss von Randgold Resources durch Barrick Gold. DER AKTIONÄR hat bereits Ende Oktober 2018 auf ein solches Szenario hingewiesen.

Nächster großer Deal

Damit bleibt die Rohstoff-Branche kräftig in Bewegung. Zusammen könnten Newmont und Goldcorp auf eine Produktion von 7,9 Millionen Unzen pro Jahr kommen. Um Problemprojekte abzustoßen, planen die Unternehmen den Verkauf von Assets im Gegenwert von rund 1,5 Milliarden Dollar in den kommenden zwei Jahren. Darüber hinaus gibt es Synergiepotenziale von 100 Millionen Dollar pro Jahr.

Dieses Szenario spielte DER AKTIONÄR bereits Ende Oktober: "DER AKTIONÄR glaubt, dass Goldcorp beginnt, sich aufzuhübschen, um früher oder später in einen Merger mit einem anderen großen Produzenten einzutreten. Im Zug eines solchen Mergers könnten Problemprojekte abgestoßen werden, ohne dass sich die Produktion signifikant verringert. Einen solchen Zusammenschluss sehen Anleger gerade bei Barrick und Randgold. Zudem könnte das Goldcorp-Management so in die zweite Reihe treten und dabei das Gesicht wahren. Das dürfte vermutlich der wahre Grund für den gestern bekannt gegebenen Aktienrückkauf sein."

Kursziel fast erreicht

Mit dem Deal erhalten Goldcorp-Aktionäre eine Prämie von 17 Prozent auf den durschnittlichen Aktienkurs der letzten 20 Tage. Das vom AKTIONÄR genannte Kursziel von 10,00 Euro wird damit fast erreicht.

Hinweis: Die Story um Goldcorp entwickelt sich gerade. DER AKTIONÄR wird zeitnah Updates veröffentlichen.