28.02.2019 Markus Bußler

Gold: Das müssen Sie jetzt beachten

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Gold
Trendthema

Der Goldpreis befindet sich aktuell nach wie vor in der Konsolidierungsphase. Das ist nichts ungewöhnliches, nachdem das Edelmetall seit vergangenem Herbst in der Spitze rund 180 Dollar zulegen konnte. Und auch die Rallye seit Mitte Januar war beeindruckend. Die aktuelle Konsolidierung wird auch von rückläufigen ETF-Beständen begleitet. Die Frage ist: Wo findet der Goldpreis eine tragfähige Unterstützung?

Ausgehend vom Tief im Januar hat der Goldpreis rund 5,5 Prozent zulegen können. Aktuell notiert der Goldpreis im Bereich des 38,2 Prozent Fibonacci Retracements. Hier könnten die Bullen einen ersten Versuch wagen, eine Gegenbewegung zu starten. Erfahrungsgemäß ist das 38,2 Fibonacci bei Gold aber eher eine untergeordnete Unterstützung. Wichtiger erscheint aus heutiger Sicht die Unterstützung im Bereich von 1.300 Dollar. Tatsächlich hat Gold Anfang Januar mehrfach versucht, über diesen Bereich auszubrechen und ist mehrfach gescheitert. Das Ganze resultierte dann in dem Tief Mitte Januar. Von dort gelang dann aber der Ausbruch über die Marke, die jetzt zu einer wichtigen Unterstützung für die Bullen wird. Dazu liegt bei 1.303 Dollar auch noch das wesentlich wichtigere 61,8 Prozent Fibonacci Retracement. Diese Marke gilt es aus Sicht der Bullen zu verteidigen, um eine größere Korrektur, die dann leicht in den Bereich von 1.280/1.275 Dollar gehen könnte, zu vermeiden.

Letztlich ist die aktuelle Konsolidierung gesund. Für die Bullen gilt es, Kraft zu sammeln, um den Schlüsselwiderstand bei 1.375 Dollar zu überwinden. Ein solcher Ausbruch würde das Blatt endgültig zu Gunsten der Bullen drehen. Der nächste wichtige Widerstandsbereich aus charttechnischer Sicht käme dann erst wieder bei 1.500 Dollar. Dort lag bis zum Frühjahr 2013 die wichtigste Unterstützung. Als diese unterschritten wurde, folgte ein Abverkauf, der den Bärenmarkt nach sich zog, der bis zum Jahr 2016 reichte.