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02.07.2020 Carsten Kaletta

Evonik: Chemie, die Anlegern schmeckt

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Evonik Industries

Evonik ist zwar auch von der Corona-Krise getroffen worden. So haben Kunden des Konzerns ihre Produktion zurückgefahren und damit die Zahlen von Evonik fürs erste Quartal getrübt. Dennoch haben die Essener einen strukturellen Vorteil: Der Konzern ist überwiegend in Geschäftsfeldern tätig, die tendenziell als krisenresistent gelten. Das nehmen auch zunehmend Analysten positiv wahr. 

Jüngst hatte die DZ Bank das Kursziel für Evonik auf 28 Euro angehoben – heute meldet sich das Analystenhaus Bernstein mit einer positiven Einschätzung zu Wort. Die Experten erhöhen das Kursziel für den Spezialchemie-Hersteller von 30 auf 32 Euro. Das ist immerhin ein Kurs, der sich um rund 39 Prozent über der aktuellen Notierung bei rund 23 Euro bewegt. 

Und Kurs-Potenzial hat Evonik auch aus Sicht des AKTIONÄR. So sind die Erträge des Chemie-Riesen einigermaßen stabil, da man viele Unternehmen aus weniger konjunktursensiblen Branchen, wie der Landschaft oder der Nahrungsgüterindustrie, beliefert. Zudem haben sich die Essener ein Effizienzprogramm verordnet, das die Belastungen durch Corona minimieren sollte. Und natürlich ist das Thema „Dividende“ ein nicht zu vergessener Trumpf: Nachdem bereits Anfang Juni in einer ersten Tranche 0,57 Euro ausgeschüttet wurden, bekommen die Anleger Anfang September einen Nachschlag in Höhe von 0,58 Euro. Mit insgesamt 1,15 Euro weist die Evonik-Aktie damit eine stolze Dividendenrendite von fünf Prozent auf.

Evonik Industries (WKN: EVNK01)

Der AKTIONÄR ist ebenfalls positiv für Evonik gestimmt. Das Unternehmen ist in relativ konjunkturunabhängigen Branchen stark positioniert und sollte dadurch die Krise gut bewältigen. Zudem locken für dieses Jahr noch 2,5 Prozent Dividenden-Rendite. Anleger mit Weitblick können auf diesem Niveau einsteigen, sollten aber nicht vergessen, sich mit einem Stopp-Loss bei 17,50 Euro abzusichern.

(Mit Material von dpa-AFX)