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08.03.2021 Florian Söllner

„Es ist hart.“ Warnung für Nio, Xpeng und Co von Elon Musk

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Nio

Aus Garagenfirmen wie Microsoft, SAP oder Facebook sind innerhalb weniger Jahre Giganten geworden. Doch die meisten Neugründungen verlaufen im Sande oder gehen Pleite. Das gilt insbesondere auch für die kapitalintensive Autobranche. Inmitten zahlreicher IPOs von E-Autofirmen hat Elon Musk nun an die Risiken erinnert.

Tesla und Ford sind die einzigen

Per Twitter reagierte der Tesla-Chef auf einen Tweet, der auf den Start-up-Boom vor 100 Jahren hinwies, wobei die Quote scheiternder Firmen im Autosektor höher als in anderen Branchen gewesen sei. Zwar hat sich mittlerweile die Komplexität bei der Herstellung eines Autos dank Batterieantriebes grundlegend verringert, doch der Konkurrenzkampf ist hart. Elon Musk twitterte mit Blick auf die Historie, was jedoch auch als Warnung für neue Auto-Start-ups verstanden werden kann: „Tesla und Ford sind die einzigen amerikanischen Autobauer aus 1.000den Start-ups, die nicht Bankrott gegangen sind. Prototypen sind leicht, aber die Produktion ist hart und Cash-Flow positiv zu werden, qualvoll.“

Dennoch ist Tesla zugleich ein positives Beispiel dafür, dass man selbst als todgesagtes Unternehmen den Durchbruch schaffen kann, was NIO und Co motivieren dürfte. Das erfolgreiche Anrollen der E-Auto-Massenproduktion von Playern wie Hyundai und Volkswagen (Porsche, Audi) bringt neue Hersteller jedoch in den nächsten Jahren gehörig unter Druck.

Im neuen AKTIONÄR TV von Montag werden die Charts und Bewertungen von NIO, VW und Tesla verglichen:

VW, Tesla, NIO

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