05.10.2016 Thomas Bergmann

Ende der Geldschwemme? DAX-Jahresendrallye passé?

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DAX
Trendthema

Spekulationen über eine Drosselung der Billiggeldflut der EZB drücken am Mittwoch auf die Stimmung der Börsianer. Nach dem Sprung über die Marke von 10.600 Punkten am Vortag verliert der DAX am Vormittag rund 0,7 Prozent an Wert. Damit geht die Hängepartie der vergangenen Wochen in die nächste Runde.

Tapering der EZB?

Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte bereits vor einem Ende ihres milliardenschweren Anleihekaufprogramms ihre Käufe schrittweise verringern, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Bezug auf informierte Kreise. Nach Einschätzung der britischen Bank Barclays wird die EZB im Dezember Änderungen an den technischen Parametern ihrer Geldpolitik vornehmen und eine QE-Verlängerung über März 2017 hinaus ankündigen. Nächstes Jahr könnte die EZB entscheiden, Anleihen im Volumen von weniger als 80 Milliarden Euro pro Monat zu kaufen. Barclays erwartet ein Ankaufvolumen von durchschnittlich 45 Milliarden Euro je Monat bis einschließlich 2018, um das EZB-Basisszenario für Wachstum und Inflation 2018 zu erreichen. Im Tagesverlauf dürften die Anleger noch einen Blick auf den ADP-Beschäftigungsbericht in den USA werfen, der einen Vorgeschmack auf den großen Arbeitsmarktbericht am Freitag liefern könnte.

Mehr zum DAX und seiner charttechnischen Verfassung im heutigen "DAX-Check" bei DER AKTIONÄR TV.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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