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09.08.2021 Benjamin Heimlich

Eliem Therapeutics: IPO kleiner, Marktpotenzial riesig

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Johnson & Johnson

Störungen des Nervensystems sind für Betroffene mit erheblichen Einschränkungen verbunden. Eliem Therapeutics forscht nach neuen Behandlungsmethoden und will diese über ein IPO weiter finanzieren. Wie aus am Montag bei der SEC eingereichten Unterlagen hervorgeht, wird der Börsengang allerdings kleiner ausfallen, als geplant.

Statt der bislang angestrebten 4,5 Millionen Aktien zwischen 17 und 19 Dollar das Stück will das Unternehmen nun sechs Millionen Papiere zu je 12,50 Dollar ausgeben. Das Emissionsvolumen des IPO bleibt mit 75 Millionen Dollar hinter den ursprünglich angepeilten 76,5 bis 85,5 Millionen zurück.

Eliem entwickelt Therapien zur Behandlung von chronische Schmerzen, Depressionen, Epilepsie und Angstzustände. Zwei der Kandidaten des Biotechnologie-Unternehmens befinden sich aktuell in den Phase 2a-Tests.

Eines der zwei Produkte soll unter anderem bei diabetischer Neuropathie eingesetzt werden, bei der die Nerven angegriffen werden und die eine der häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes ist.

Die American Diabetes Association rechnet bis 2023 mit weltweit 366 Millionen Diabetikern. Im Jahr 2000 waren es noch 171 Millionen. Damit einhergehend wächst auch der Markt zur Behandlung von diabetischer Neuropathie: Er soll bis 2026 ein Volumen von 7,1 Milliarden Dollar erreichen, was ein jährliches Plus von im Schnitt neun Prozent zwischen 2019 und 2026 bedeutet.

Im Segment der diabetischen Neuropathie steht das erst 2018 gegründete Eliem Therapeutics unter anderem im Wettbewerb mit Janssen, einem Tochterunternehmen der AKTIONÄR-Empfehlung Johnson & Johnson.

Johnson & Johnson (WKN: 853260)

Der Markt, den die Amerikaner adressieren, wächst beachtlich, doch das Unternehmen steht noch sehr weit am Anfang. DER AKTONÄR bleibt daher beim für Dienstag geplanten Börsengang an der Nasdaq an der Seitenlinie.