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„Eine Zivilisation wird sterben“: Trump droht dem Iran massiv – so reagiert die Börse

„Eine Zivilisation wird sterben“: Trump droht dem Iran massiv – so reagiert die Börse
Foto: Midjourney/BMAG_KI
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Jan-Paul Fóri Heute, 15:27 Jan-Paul Fóri

Donald Trump poltert erneut gegen den Iran: Am Dienstag teilte der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social mit: „Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation sterben und niemals wieder zurückkehren.“ Zwar wünsche sich Trump dies nicht, „aber es wird wahrscheinlich geschehen“. Trotzdem hat der Iran laut dem US-Präsidenten noch einen letzten Ausweg.  

Wer weiß das schon? Die rhetorische Frage, die Trump in seinem Post stellt, sorgt für Verwunderung. Schließlich schreibt er: „Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation sterben und nie wieder zurückkehren. Ich möchte nicht, dass das geschieht, aber es wird wahrscheinlich so kommen. Doch nun, da wir einen vollständigen und totalen Regimewechsel haben, bei dem andere, klügere und weniger radikalisierte Köpfe die Oberhand gewinnen, kann vielleicht etwas revolutionär Wunderbares geschehen – wer weiß das schon?“

Die Antwort darauf kennt wohl nur er selbst. Die Welt hingegen werde sie „heute Nacht erfahren, in einem der wichtigsten Momente in der langen und komplexen Geschichte der Welt. 47 Jahre Erpressung, Korruption und Tod werden endlich ein Ende finden. Gott segne das großartige Volk des Iran!“

Zuvor hatte Trump die Angriffe auf den Iran fortsetzen lassen. Iranische Behörden meldeten landesweite Luftangriffe auf die Verkehrsinfrastruktur. Demnach wurden unter anderem eine Eisenbahnbrücke und mehrere Autobahnen ins Visier genommen.

Straße von Hormus im Fokus

Die vermeintlich einzige Option für den Iran, seine Zivilisation zu bewahren, scheint ein Deal zu sein – verbunden mit der Öffnung der Straße von Hormus. Genau das fordert Trump bis spätestens 2 Uhr MESZ am 8. April. Andernfalls, so seine Drohung, werde „eine ganze Zivilisation sterben“.

Der Iran weicht jedoch keinen Millimeter zurück. Im Gegenteil: Jüngst drohten die iranischen Revolutionsgarden sogar mit Angriffen über die Golfregion hinaus. Sollten die USA rote Linien überschreiten, würden sie ihre Zurückhaltung aufgeben und Infrastruktur der USA sowie deren Partner in der Region unter Beschuss nehmen.

Infront DowJones (WKN: 969420)

Die Wall Street dürfte mit leichten Verlusten in den Handelstag starten. Insgesamt zeigen sich die Anleger von Trumps Äußerungen jedoch überraschend unbeeindruckt. Gleichwohl dürfte die Volatilität hoch bleiben, was den „Immer Gewinnern“ in die Karten spielt.

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