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31.07.2020 Maximilian Völkl

Eckert & Ziegler: Keine Panik - das sieht sogar richtig gut aus

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Eckert & Ziegler

Der Blick auf die Kursentwicklung beim Strahlentechnikkonzern Eckert & Ziegler sorgt bei vielen Anlegern am Freitag für Beunruhigung. Ein optischer Kursverlust von mehr als 70 Prozent steht hier zu Buche. Doch keine Panik: Der neue Kurs kommt durch den Aktiensplit zustande. Anleger sollten sich sogar freuen, denn unter dem Strich legt die Aktie zweistellig zu.

Am Donnerstag hatte Eckert & Ziegler noch angekündigt, den Aktiensplit im Verhältnis 1:3 zum 4. August umzusetzen. Wer bislang eine Aktie besitzt, hat damit künftig vier Anteilscheine im Depot. Doch die technische Umstellung der Deutschen Börse auf die neue Stückzahl erfolgt bereits heute. Die Aktie wird ex-Kapitalmaßnahme gehandelt. Aus dem gestrigen Schlusskurs von 148,20 Euro sind damit 37,05 Euro geworden.

Aktuell notiert Eckert & Ziegler jedoch bereit wieder über der 41-Euro-Marke. Bereinigt um den Aktiensplit steht somit ein Kursplus von rund elf Prozent zu Buche. Auch in den kommenden Wochen könnte der optisch günstigere Kurs weitere neue Anleger anlocken. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass sich solche Maßnahmen gerade im Nebenwerte-Bereich durchaus auszahlen – auch, wenn sie technisch gesehen keine direkten Auswirkungen haben.

DER AKTIONÄR hatte Eckert & Ziegler am Mittwoch als Trading-Tipp vorgestellt. Der Schein mit der WKN MC2WJK wird durch den Split nicht beeinflusst. Basispreis und Reset-Barriere werden auf den neuen Kurs der Aktie angepasst.

Durch den deutlichen Kursgewinn ist der Schein allerdings bereits nach zwei Tagen rund 40 Prozent im Plus. Kurzfristig engagierte Anleger können hier nun den satten Gewinn einfahren. Die Aussichten bleiben aber gut. Wer weiter auf steigende Kurse setzen will, sollte den Stopp auf 5,50 Euro nachziehen, damit die Position nicht mehr ins Minus läuft.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:  Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden,  befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.