Das sind die Gewinneraktien von morgen!
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05.07.2021 Fabian Strebin

DWS Group: Das war es mit der Dividende, aber...

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DWS Group

Die DWS Group bleibt ein Garant für konservativ orientierte Anleger. Erst Mitte Juni wurden 1,81 Euro an die Aktionäre ausgeschüttet, eine attraktive Dividendenrendite jenseits von vier Prozent. Ganz aufgeholt hat der Kurs den Abschlag indes noch nicht. Die Aussichten gerade für die kommenden Monate sind aber positiv. Davon ist auch die Mehrheit der Experten überzeugt.

Einen Schub für die Gebühren der DWS für aktive Aktienprodukte im zweiten Quartal 2021 stellen die Analysten von Metzler in Aussicht. Denn aktive Aktienprodukte hätten vergangenes Jahr einen Anteil von 31 Prozent an den Managementgebühren des Vermögensverwalters ausgemacht. Für diese Produkte habe die DWS zum Ende des Q1 einen Anstieg des verwalteten Vermögens um acht Prozent im Vergleich zu 2020 präsentiert, der hauptsächlich auf eine Veränderung der Marktwerte zurückzuführen sei.

Top-Voraussetzungen für Q2-Zahlen

Damit sei die gestiegene Vermögensbasis nur teilweise in Q1 bereits abgebildet worden. Nach Ansicht der Metzler-Analysten sind das nun gute Voraussetzungen für die Zahlen zum abgelaufenen Quartal. Denn von April bis Juni sind die weltweiten Aktienmärkte weiter kräftig gestiegen. Generell sei DWS aufgrund einer breiten Produktpalette, der schieren Größe, der historischen Outperformance-Quoten und ihrer Beziehungen zu deutschen Lebensversicherern gut aufgestellt, so die Experten.

Da ist mehr drin

Nicht nur das Bankhaus Metzler ist von dem Titel überzeugt: Von 24 Analysten, die laut Bloomberg die Aktie covern, raten jetzt 20 zum Kauf. Weitere vier würden dabeibleiben und niemand würde nun nur ein Stück aus der Hand geben. Im Schnitt verbleiben noch rund zehn Prozent Potenzial bis zum 12-Monats-Ziel der Experten von 42,37 Euro. Das liegt allerdings nur knapp über dem erst im Juni markierten Allzeithoch von 41,48 Euro.

DWS Group (WKN: DWS100)

Aus charttechnischer Sicht sind höhere Anschlussgewinne wahrscheinlich, wenn die Marke demnächst wieder überwunden werden sollte. DER AKTIONÄR geht davon aus, dass das realistisch ist. Denn mit einem 21er-KGV von 12 und einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 1,1 ist die Aktie immer noch nicht zu teuer. Die globale Nummer 1 unter den Vermögensverwaltern BlackRock kommt auf KGVs jenseits der 20.

Anleger nutzen den Rücksetzer nach der Dividendenzahlung zum Einstieg. Auch im kommenden Jahr dürfte die Ausschüttung attraktiv bleiben. Bis dahin winken weitere Kursgewinne vor allem durch die Fantasie von Übernahmen und einem anziehenden Geschäft. Der Stopp verbleibt bei 30,00 Euro.