25.07.2016 Fabian Strebin

Dürr plus drei Prozent: Was ist da los?

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Duerr
Trendthema

Mit einem Plus von über drei Prozent gehört die Aktie von Dürr heute zu den besten Titeln im MDAX. Positiven Rückenwind bekommt das Papier des Spezialmaschinenbauers durch einer Analystenstudie. Die Empfehlung des AKTIONÄR ist voll aufgegangen.

Dickes Auftragsbuch

Dürr gibt am vierten August seine Geschäftszahlen zum zweiten Quartal bekannt. Analysten erwarten im Schnitt einen Erlös von 892 Millionen Euro. Nach Schätzungen sollen unter dem Strich 66,5 Millionen Euro Gewinn erwirtschaftet worden sein. Das EBITDA wird bei 83,8 Millionen Euro erwartet. In den letzten drei Quartalen hat Dürr zweimal die Prognosen der Experten übertroffen. Auch für das Geschäftsjahr 2016 könnte es mit der Bekanntgabe der Quartalszahlen positive Überraschungen geben. Denn Experten gehen von bis zu einer Milliarde Euro an neuen Aufträgen aus.

Societe General optimistisch

So erwartet Sebastian Ubert von der Societe General einen Wert von 900 Millionen Euro. In seiner bisherigen Prognose für das Gesamtjahr 2016 geht Dürr von Umsätzen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro bis 3,6 Milliarden Euro aus. Das EBIT sollte auf Vorjahresniveau liegen, wobei man damals einen Rekord aufstellte. Für 2016 geht der Analyst deshalb von einer Erhöhung der unternehmenseigenen Umsatzprognose aus. Insgesamt empfehlen neben Ubert 16 weitere Analysten die Aktien des Unternehmens zum Kauf.

Kaufen!

Bei Dürr geht es wieder aufwärts. 2016 könnte nach Markteinschätzungen besser für den Hersteller von Lackiermaschinen für die Autoindustrie laufen als gedacht. Charttechnisch sieht es ebenfalls vielversprechend aus. Der Ausbruch über die 200-Tage-Linie und das Zwischenhoch bei 72,65 Euro ist nachhaltig geglückt. Das nächste Ziel liegt im Bereich 81 bis 82 Euro. Der Titel ist auch Bestandteil des Derivate-Musterdepots des AKTIONÄR. Mehr dazu in der aktuellen Ausgabe.