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30.09.2021 Thorsten Küfner

Dividendenperle Totalenergies: Noch mehr Geld für die Aktionäre

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Total

Diese Meldung gefällt Aktionären und Analysten gleichermaßen: Totalenergies will seinen Aktionären wie versprochen wieder mehr ausschütten. Im vierten Quartal will das Unternehmen 1,5 Milliarden US-Dollar ausgeben, um eigene Aktien am Markt zurückzukaufen, wie der Konzern anlässlich einer Investorenveranstaltung mitteilte.

Totalenergies hatte bereits früher im Jahr angekündigt, die Ausschüttungen dank des wieder deutlich gestiegenen Ölpreises an die Anteilseigner hochzuschrauben. Nach dem Konjunktureinbruch im vergangenen Jahr helfen den Öl- und Gaskonzernen die seit geraumer Zeit wieder anziehenden Preise, was den Spielraum für Ausschüttungen erhöht. Zudem kappen die Franzosen ihr Investitionsbudget etwas. So sollen von 2022 bis 2025 jährlich zwischen 13 und 15 Milliarden US-Dollar in Sachinvestitionen fließen. Bisher hatte Totalenergies am oberen Ende bis zu 16 Milliarden in Aussicht gestellt.

Totalenergies will sich angesichts der EU-Klimaziele vom Ölkonzern zum Energieunternehmen wandeln. So soll die Hälfte der Investitionsausgaben der kommenden Jahre in Wachstumsprojekte fließen, wovon wiederum die Hälfte für Erneuerbare Energien und Elektrizität vorgesehen sind. Die Verkäufe in der Energieerzeugung sollen von heute bis 2030 um 30 Prozent wachsen. Das Geschäft mit Ölprodukten soll hingegen bis dahin um mindestens 30 Prozent sinken.

Über 40 Prozent Potenzial

Bei den Analysten kamen die Pläne gut an. So hat die US-Investmentbank Goldman Sachs die Einstufung für Totalenergies auf "Buy" belassen. Das Kursziel liegt bei 60 Euro, 44 Prozent über dem aktuellen Kursniveau. Der Strategietag des Ölkonzerns habe die positive Einschätzung der Aktie bestätigt, schrieb Analyst Michele della Vigna in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Das Dividendenwachstum in den kommenden Jahren sei gut untermauert.

Die kanadische Bank RBC hat die Einstufung für die Aktie von Totalenergies nach der Kapitalmarktveranstaltung auf "Outperform" mit einem Kursziel von 50 Euro belassen. Diskutiert worden sei unter anderem über die hohen Rohstoffpreise und ob diese Entwicklung sich so fortsetze, so Analyst Biraj Borkhataria. Er hält es Totalenergies weiter zu Gute, dass das Unternehmen seine defensive Aufstellung in der Krise unter Beweis stellt. Der Konzern sei mit einer beibehaltenen Dividende in seiner Branche allein auf weiter Flur.

Total (WKN: 850727)

Für den AKTIONÄR bleibt die Totalenergies-Aktie weiterhin einer der Top-Picks der Energiebranche. Anleger können bei der Dividendenperle (aktuelle Rendite 6,4 Prozent) nach wie vor zugreifen. Der Stoppkurs kann bei 33,00 Euro belassen werden. 

Mit Material von dpa-AFX