Die Gewinner der Q2-Zahlensaison >> lesen
Foto: Shutterstock
26.11.2020 Marion Schlegel

Dividendenperle Evonik nach der 25-Prozent-Rallye: Die Deutsche Bank erwartet noch viel mehr

-%
Deutsche Bank

Die Aktie von Evonik hat sich in den vergangenen Wochen extrem stark entwickelt. Seit dem Tief End Oktober bei 20,43 Euro kletterte das Papier des im MDAX notierten Chemietitels um rund 25 Prozent bis auf zuletzt 25,46 Euro und damit ein neues Mehrmonatshoch. Auch das 52-Wochen-Hoch bei 27,59 Euro ist mittlerweile nicht mehr weit entfernt. Am heutigen Donnerstag kann die Aktie von Evonik erneut leicht zulegen. Sie profitiert dabei von einem positiven Analystenkommentar der Deutschen Bank.

Evonik Industries (WKN: EVNK01)

Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Evonik auf "Buy" mit einem Kursziel von 33 Euro belassen. Der Spezialchemiekonzern sei auf einem guten Weg, um sein Portfolio noch stärker auf wachstumsträchtige Produkte zu fokussieren, schrieb Analyst Tim Jones in einer am Donnerstag vorliegenden Studie. Die Aktie biete besonders viel Umbaufantasie bei nur begrenzten zyklischen Risiken.

Anfang November hat Evonik seine Zahlen für das vergangene Quartal präsentiert. Diese wurden am Markt sehr positiv aufgenommen. Die "Wachstumsmotoren" von Evonik zeigten unverändert Stärke, schrieb Analyst Gunther Zechmann von der Bank Bernstein. Trotz niedrigerer Umsätze auf Jahressicht seien die Margen gestiegen. Die Erholung der Nachfrage nehme von Quartal zu Quartal Fahrt auf.

Im Gesamtjahr 2020 will Evonik ein bereinigtes operatives Konzernergebnis zwischen 1,8 und 2,0 Milliarden Euro erreichen. Die Umsatzprognose liegt bei 11,5 bis 13 Milliarden Euro. Beim freien Mittelzufluss (Free Cashflow) sollen es rund 700 Millionen Euro werden.

Zuletzt konnte sich die Aktie von Evonik deutlich nach oben arbeiten. DER AKTIONÄR ist für die Aktie nach wie vor zuversichtlich gestimmt. Auch als starker Dividendenzahler ist Evonik nicht zu verachten. Die Rendite beträgt derzeit 4,6 Prozent. Anleger bleiben mit einem Stopp bei 19,00 Euro weiter an Bord.

(Mit Material von dpa-AFX)

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Deutsche Bank - €
Evonik Industries - €

Buchtipp: Modern Money Theory

Manche Ökonomen halten die Modern Money Theory (MMT) nicht nur für die Weiterentwicklung der Thesen von John Maynard Keynes, sondern auch für das richtige oder sogar einzige Rezept für erfolgreiche Finanzpolitik des 21. Jahrhunderts. Andere, wie etwa Paul Krugman, kritisieren sie scharf und warnen vor Hyperinflation. Kann man die Thesen der MMT mit „Mehr Staat, weniger Markt“ angemessen beschreiben? Haben die Ökonomen recht, die wollen, dass sich Geldpolitik an Beschäftigungszielen orientiert? Der passende theoretische Rahmen für Geldpolitik in unserer Zeit oder nur alter Wein in neuen Schläuchen – Kater garantiert? Wer mitreden will, der muss verstehen. Wer verstehen will, dem empfehlen wir diese Einführung ins Thema.
Modern Money Theory

Autoren: Wray, L. Randall
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 06.10.2022
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-852-7