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13.12.2019 Marion Schlegel

Dividenden-Garant Roche gelingt erneut Erfolg: Nach 45 Prozent Kursplus – geht da noch mehr?

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Roche

Roche hat in einer weiteren Phase-3-Studie seine gesteckten Ziele erreicht. So ist es gelungen, mit einer Kombinationstherapie statistisch signifikante Verbesserungen bei Menschen zu erzielen, die an einer bestimmten Form von Hautkrebs leiden, wie Roche am Freitag in Basel mitteilte. Konkret geht es um eine Kombination aus dem Immuntherapeutikum Tecentriq plus Cotellic und Zelboraf.

Diese Kombination wurde bei Patienten eingesetzt, die an bisher unbehandeltem, mutationspositivem fortgeschrittenem Hautkrebs (Melanom) mit einer Mutation (BRAF V600) leiden. In dieser IMspire150-Studie wurde die Wirksamkeit der Tecentriq-Kombination mit einer Kombination aus Cotellic und Zelboraf plus Placebo verglichen.

Die Studie habe gezeigt, dass die Zugabe von Tecentriq zu den anderen beiden Mitteln das Risiko einer Verschlechterung oder des Todes reduziert hat. Dabei wurde eine signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung des Überlebens ohne Verschlechterung der Krankheit (PFS) den Angaben zufolge in der Studie nachgewiesen. Man werde diese Ergebnisse nun den wichtigen Gesundheitsbehörden etwa in den USA und Europa vorlegen, kündigte Roche an.

Die Deutsche Bank bleibt weiter zuversichtlich. Sie hat das Kursziel für Roche von 330 auf 355 Franken angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Schweizer gehörten zu seinen Top Picks, da sie im Vergleich zu anderen Wettbewerbern derzeit innovativer erschienen, so Analyst Richard Parkes. Wie auch bei der britischen AstraZeneca gäbe es hier wegen des nachhaltigen Wachstums Potenzial für zweistellige Renditen.

Die Aktie von Roche ist vor Kurzem auf ein neues Allzeithoch ausgebrochen: Die neue Bestmarke liegt nun bei 310,10 Schweizer Franken. Derzeit gönnt sich das Papier eine kleine Verschnaufpause, kann sich aber über der psychologisch wichtigen Marke von 300 Franken behaupten. Seit der Empfehlung des AKTIONÄR im Mai 2018 liegt die Aktie mittlerweile rund 45 Prozent in Front. DER AKTIONÄR bleibt aber zuversichtlich, dass sich die Aufwärtsbewegung fortsetzen wird. Auch für Neueinsteiger ist es noch nicht zu spät. Nicht zu vergessen außerdem die attraktive Dividendenrendite von derzeit 2,9 Prozent.

(Mit Material von dpa-AFX)