Die Aktie der DHL steht kurz vor dem Ausbruch auf ein neues Mehrjahres-Hoch. Rückenwind erhalten die DAX-Titel dabei aktuell aus den USA. Zu Wochenbeginn hatte der Konkurrent UPS bereits seine Gesamtjahresprognose angehoben. Nun hat auch FedEx nachgelegt.
Denn auch der US-Logistiker blickt zuversichtlicher auf das laufende Jahr. FedEx erwartet jetzt einen bereinigten Gewinn je Aktie von 18 bis 18,60 Dollar und ein Umsatzplus von zwölf Prozent – einen Prozentpunkt mehr als bislang.
An der Börse fiel die Reaktion zunächst schwach aus: Nachbörslich verlor die Aktie zeitweise über sieben Prozent, vor Handelsbeginn am Donnerstag noch knapp ein Prozent. Geänderte Berichtsmodalitäten erschwerten laut Marktbeobachtern den Vergleich mit Analystenschätzungen.
Im dritten Quartal legte der Umsatz um zwölf Prozent auf 22,9 Milliarden Dollar zu. Der Nettogewinn sank um rund zwei Drittel auf 290 Millionen Dollar. Umbaukosten außerhalb der USA belasteten; FedEx plant unter anderem, sich von seiner Frachtsparte zu trennen. Zugleich treiben Inflation und Energiepreise die Ausgaben, während Treibstoffzuschläge die Mehrkosten nur teilweise und verzögert auffangen. Unsichere Handelsregeln und Konjunkturaussichten erschweren die Planung.
JPMorgan-Analyst Brian Ossenbeck wertet die Zahlen als positives Signal für die Logistik-Hochsaison und auch für DHL. Der Bonner Konzern hatte seine Jahresziele im Oktober angehoben. Im Schlussquartal sorgen Weihnachten und der Black Friday für ein hohes Paketaufkommen; bei DHL dürfte nun vor allem die Mengenentwicklung im Fokus stehen.
Es läuft weiterhin rund in der Logistikbranche. Die Aktie der DHL ist in diesem Sektor weiterhin der Favorit des AKTIONÄR. Wer beim DAX-Titel investiert ist, bleibt dabei und lässt die Gewinne laufen. Der Stoppkurs kann beim Dividendenwert bei 47,00 Euro platziert werden.
DER AKTIONÄR DAILY Newsletter
Bleiben Sie über die neuesten Entwicklungen bei spannenden Unternehmen und an der Börse auf dem Laufenden. Lesen Sie DER AKTIONÄR DAILY – den täglichen Newsletter von Deutschlands führendem Börsenmagazin. Kostenlos.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: DHL Group.
Heute, 09:37
Bei Google bevorzugen