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10.03.2014 Michael Schröder

Deutsche Telekom bläst auf der CeBIT zur Mittelstandsoffensive – T-Aktie dennoch auf dem Rückzug

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Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom will in den kommenden Jahren kräftig im Geschäft mit dem Mittelstand wachsen. Der Konzern kündigte auf der Computermesse CeBIT in Hannover eine Mittelstandsinitiative an. Der Kurs des DAX-Konzerns befindet sich dagegen auf dem Rückzug.

Die Mittelstandsinitiative der Deutschen Telekom solle zum Jahr 2018 zusätzliche Einnahmen von 600 Millionen Euro mit IT- und Cloud-Diensten bringen, so der Chef der Geschäftskunden-Tochter T-Systems, Reinhard Clemens. Dafür will die Telekom unter anderem ein Partnernetz aus regionalen Beratungsfirmen knüpfen. Den Mittelständlern soll eine Palette aus Lösungen und Diensten angeboten werden, zu der auch Dienste von US-Firmen wie Microsoft gehören. Den ausländischen Anbietern würden dabei strikte Vorgaben gemacht, sagte Clemens. So dürfe es keinen Zugriff von US-Behörden geben, der Standort der Server müsse bekannt sein und eine weitreichende Verschlüsselung gewährleistet.

Von Offensive ist bei der T-Aktie in der letzten Zeit nicht mehr viel zu sehen. Der Kurs des DAX-Konzerns befindet sich auf dem Rückzug. Die nächste Unterstützung wartet im Bereich von 11,35 und 11,00 Euro. Kann die Abwärtsbewegung dort nicht gestoppt werden, droht aus charttechnischer Sicht ein Rücksetzer bis 10,00 Euro.

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Das Analysehaus Jefferies hat Deutsche Telekom nach der im Sektorvergleich zuletzt überdurchschnittlichen Kursentwicklung von „Buy“ auf „Hold“ abgestuft und das Kursziel von 14,50 auf 12,00 Euro gesenkt. Die positive Entwicklung im deutschen Breitband-Geschäft mit Firmenkunden gehe zu Lasten der Privatkunden-Abschlüsse, so Analyst Ulrich Rathe. Auch die Preisbildung im deutschen Mobilfunkmarkt sorge für Gegenwind.

Der Chart der Deutschen Telekom ist insbesondere nach der Veröffentlichung der jüngsten schwachen Zahlen deutlich angeschlagen. Anleger beachten deswegen in jedem Fall den Stopp bei 11,00 Euro. Die Kurstreiber fehlen derzeit. Die Situation könnte sich erst ändern, wenn beispielsweise der Verkauf der US-Tochter wieder in den Blick der Anleger rückt.

(Mit Material von dpa-AFX)

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