10 bullenstarke Aktien für den Renditekick
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16.07.2015 Thorsten Küfner

Deutsche Pfandbriefbank mit IPO: Jetzt zugreifen?

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Die Hypo Real Estate ist wieder da! Diesmal allerdings unter einem anderen Namen: Deutsche Pfandbriefbank. Seit heute sind die Anteilscheine des Münchner Immobilienfinanzierers an der Börse handelbar. Nachdem gestern der IPO-Preis festgesetzt wurde, startet die Aktie mit einem Kurs von immerhin 11,45 Euro.

Ausgegeben wurden die Papiere mit 10,75 Euro am unteren Rand der Emissionsspanne zwischen 10,75 und 12,75 Euro. "Für eine Bank, die erst für 2019 eine Rendite von acht Prozent anpeilt, kann man nicht viel zahlen", kommentierte ein Börsianer den relativ geringen Emissionspreis. "Die Investoren saßen von Anfang an am längeren Hebel."

Durch den Börsengang will der Bund, der den Vorgänger beziehungsweise Mutterkonzern der deutschen Pfandbriefbank Hypo Real Estate 2009 im Zuge der Lehman-Pleite retten und verstaatlichen musste, 75,1 Prozent der Anteile loswerden, er hat sich aber verpflichtet, für zwei Jahre mit 20 Prozent beteiligt zu bleiben. Ganz los ist der Staat die HRE, die als ein Symbol der Finanzkrise gilt, damit frühestens 2017. Die Trennung von der Immobilienbank ist eine Auflage der EU-Kommission, die der Bund im Gegenzug für die milliardenschwere Rettung und Verstaatlichung der HRE in der weltweiten Finanzkrise erfüllen muss.

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Abwarten – oder auf die Aareal Bank setzen
Die Aussichten für die Deutsche Pfandbriefbank sind relativ gut. Anleger sollten hier dennoch noch etwas abwarten. Eine starke Alternative im Immobiliensektor bietet indes die Aktie der Aareal Bank. Der MDAX-Konzern verfügt über eine sehr solide Bilanz, eine starken Marktstellung und ein gutes Management. Zudem ist die Aktie mit einem KGV von 8, einem KBV von lediglich 0,9 und einer Dividendenrendite von vier Prozent immer noch ein Schnäppchen. Anleger können hier zugreifen (Stopp: 30,50 Euro).

(Mit Material von dpa-AFX)


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Verlag: Börsenbuchverlag
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