8 Aktien mit maximalem OHO-Effekt
16.12.2014 Andreas Deutsch

Deutsche Bank: Jetzt wird’s bitter - mal wieder

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DAX

Die Zinsangst ist zurück – und die Kurse am Aktienmarkt rauschen in die Tiefe. Besonders heftig erwischte es am Montag Bank-Aktien. Das Chartbild der Deutsche-Bank-Aktie hat sich deutlich eingetrübt. Halten die wichtigen Unterstützungen?

Immer wenn die Deutsche-Bank-Aktie Erholungstendenzen zeigt, kommt nach nicht allzu langer Zeit wieder der Einbruch. So auch dieses Mal. Der kurzfristige Aufwärtstrend ist gebrochen, die Aktie notiert wieder unterhalb des seit Januar gültigen Abwärtstrends.

Statt der Widerstände in Richtung 30 Euro und höher rücken nun die Unterstützungen in den Fokus. Zuerst kommt es jetzt darauf an, dass die Unterstützung bei 22,66 Euro, das 12-Monats-Tief, hält. Sollte die Aktie unter diese Marke fallen, droht der Absturz auf 21,08 Euro. Die nächste Unterstützung wartet bei 20 Euro, dem 5-Jahres-Tief aus dem Jahr 2011.

Unterdessen sind die Analysten immer noch optimistisch für die Aktie. 20 Experten raten zum Kauf, 17 sagen „Halten“, nur acht Analysten empfehlen den Anlegern, sich von ihren Deutsche-Bank-Aktien zu trennen. Im Schnitt sehen die Analysten Potenzial bis 30,77 Euro.

Nur für Geduldige

DER AKTIONÄR sieht den fairen Wert der Deutsche-Bank-Aktie bei 33 Euro. Allerdings muss nun erst mal der aktuelle Rücksetzer verdaut werden. Für ein positives Sentiment könnte schon bald Mario Draghi sorgen, wenn er in wenigen Wochen mit einem QE-Programm beginnt. Bis dahin wird es aber volatil bleiben. Kaufen sollte die Deutsche-Bank-Aktie also nur der, der Geduld hat und sich als spekulativ orientierten Anleger einschätzt. Der Stoppkurs sollte bei 21,50 Euro gesetzt werden.

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