26.10.2018 Thomas Bergmann

Deutsche Bank: Ein Chart des Grauens

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DAX
Trendthema

Mit der Bilanz zum dritten Quartal hat Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing es nicht geschafft, das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. Im Gegenteil: Die Aktie notiert mittlerweile deutlich unter 9,00 Euro und damit auf einem neuen Rekordtief. Das schwache Marktumfeld tut sein Übriges.

Deutschlands größtes Geldhaus gibt an der Börse kein gutes Bild ab. Wer jemals in die Aktie investierte, hat draufbezahlt (ohne Berücksichtigung von Dividenden). Seit Veröffentlichung der Quartalszahlen ist der Abwärtssog sogar noch stärker, die letzte Unterstützung bei etwa 9,00 Euro gerissen worden.

Auch aus fundamentaler Sicht gibt es derzeit kaum Erbauliches: Die Erträge schrumpfen, die Kosten nur langsam in den Griff zu bekommen. Im Vergleich zur internationalen Konkurrenz sieht die Deutsche Bank nur die Rücklichter: JPMorgan wird in diesem Jahr voraussichtlich so viel verdienen, wie die "Blauen" an der Börse insgesamt wert sind. Die britische Barclays ist auch wesentlich profitabler.

Neues Verkaufssignal

Der Deutsche-Bank-Chart sagt eigentlich alles: Finger weg!

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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