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03.12.2018 Börsen. Briefing.

Deutsche Bank-Aktie: Was kommt wann als nächstes?

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Deutsche Bank

Seit dem Wochenende ist klar: Sie waren auch bei ihm. Bei der Razzia in den Räumen der Deutschen Bank in Frankfurt am Main wurde auch das Büro von Christian Sewing durchsucht. Er selbst sei jedoch mit sich selbst im Reinen, lässt der Vorstandsvorsitzende wissen. An seinen Worten erkennt man, dass das Thema ungelegen kommt.

Das bringt Sewing selbst zum Ausdruck, indem er wissen lässt, „man wolle möglichst schnell aus den Schlagzeilen“. Erst wenige Tage zuvor geriet man hinein. Da allerdings wegen eines anderen Skandals. Im Verfahren gegen Verantwortliche der Danske Bank geht es um nichts geringeres als den womöglich größten Geldwäsche-Fall Europas. Mittendrin: Die Deutsche Bank. Jetzt also Panama Papers. Man kann die Fälle austauschen, ein Wort bleibt stehen: Skandal. Als Anleger fragt man sich unweigerlich: Was kommt wann als nächstes? Und ist das Ende des Verfalls inzwischen vielleicht erreicht? Beim Blick auf die aktuellsten Analystenkommentare könnte man versucht sein das zu glauben. Zwar votieren nahezu alle mit "Verkaufen". Keiner aber traut sich ein Kursziel von unter 8 Euro auszusprechen. Dann übernehmen wir das eben und sagen: Fällt die Deutsche Bank Aktie auch zu Beginn dieser Woche trotz der herrschenden Euphorie an den Märkten unter acht Euro, wird sie fallen wie ein Stein.

+ DER AKTIONÄR: Deutsche Bank versinkt im Geldwäsche-Sumpf der Danske Bank

+ DER AKTIONÄR: Von amerikanischen Hypotheken bis Zinsskandal: Der ganze Ärger der Deutschen Bank

+ BILD: "Sie waren auch in meinem Büro" 

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