Gold bleibt angesichts geopolitischer Unsicherheiten, hoher Staatsschulden und anhaltender Zentralbankkäufe gefragt. Ein großer Produzent verbindet diesen Rückenwind mit Rekord-Cashflows, sinkender Komplexität und einer gut gefüllten Wachstumspipeline und bietet damit möglicherweise deutliches Aufwärtspotenzial.
Gold bleibt ein strategischer Sachwert: Zentralbanken bauen ihre Bestände aus, Anleger suchen Schutz vor geopolitischen Risiken und die hohe Verschuldung vieler Staaten stärkt die Nachfrage nach dem Edelmetall. China kaufte im Juni rund 15 Tonnen Gold – bereits den 20. Monat in Folge. Sollte dieser strukturelle Rückenwind anhalten, dürften vor allem große, effizient aufgestellte Produzenten profitieren. Einer davon rückt jetzt besonders in den Fokus.
Der Grund: Das Unternehmen verkauft seine Produktion zu aktuellen Marktpreisen, während die Förderkosten bislang weniger stark steigen. Für die Ertragskraft ist das entscheidend. Eine Veränderung des Goldpreises um 100 Dollar je Unze entspricht laut Unternehmensangaben einem Vorsteuer-Effekt von rund 505 Mio. Dollar. Der realisierte Goldpreis lag im zweiten Quartal bei 4.414 Dollar je Unze.
Die jüngsten Zahlen unterstreichen die operative Stärke. Rund 1,3 Mio. zurechenbare Goldunzen, 7 Mio. Unzen Silber und 17.000 Tonnen Kupfer standen im Quartal zu Buche. Der operative Cashflow erreichte 2,9 Mrd. Dollar, der freie Cashflow mit 2,2 Mrd. Dollar sogar einen Rekordwert für ein zweites Quartal. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 2,10 Dollar übertraf die Erwartungen. Höhere Energiepreise, niedrigere Erzgehalte und Belastungen an einem Standort zeigen allerdings, dass die Entwicklung nicht ohne Risiken bleibt.
Gleichzeitig arbeitet das Management daran, aus Größe konkrete Aktionärsrendite zu machen. Nicht zum Kern gehörende Vermögenswerte werden verkauft oder zur Veräußerung vorbereitet. Das kann die Bilanz stärken, die Verschuldung reduzieren und den Fokus auf langlebige Tier-1-Minen schärfen. Mit 118 Mio. Unzen Goldreserven, 149 Mio. Unzen Ressourcen und zwölf gemanagten Operationen ist die Basis breit diversifiziert.
Auch das Wachstumsszenario bleibt intakt: Neue und bereits anlaufende Minenprojekte könnten 2026 zusammen rund 755.000 Unzen beisteuern. Eine gut gefüllte Pipeline soll zudem Produktion und Minenlaufzeiten verlängern. Damit verdichten sich die Argumente für eine mögliche Neubewertung – gerade dann, wenn der Goldpreis seinen Aufwärtstrend fortsetzt. Die Aktie bietet eine potenzielle Performance von über 40 Prozent. Mit dem passenden Hebelprodukt sind sogar 232 Prozent möglich. Um welchen Goldwert es geht und welches Hebelprodukt jetzt dazugehört, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des TradingDay.
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