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31.08.2015 Michael Schröder

DAX: Schwacher Auftakt in wichtige Handelswoche

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DAX

Durchwachsene Vorgaben aus Übersee drücken zum Wochenstart auf die Stimmung. Der DAX startet schwächer in die neue Handelswoche. Anleger dürften sich aber erneut auf volatile Tage einstellen. Denn sowohl in Asien als auch in den USA stehen richtungsweisende Konjunkturdaten auf der Agenda. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der DAX in einer neutralen Zone.

Der deutsche Aktienmarkt hat eine turbulente Börsenwoche hinter sich. Nach dem Bruch der 200-Tage-Linie und dem anschließenden Rücksetzer auf 10.124 Zähler sorgten die Konjunktursorgen um China zum Wochenauftakt für ein Minus von zwischenzeitlich knapp 800 Punkten auf 9.338 Punkte. Der deutsche Leitindex markierte damit den tiefsten Stand seit dem 16. Dezember und ließ sämtliche Jahresgewinne in Rauch aufgehen. Panik beherrschte die Szenerie, in der mancher DAX-Wert mehr als neun Prozent verlor.

Vier Handelstage später ist der schwarze Montag schon wieder Makulatur. Der DAX hat in einem beeindruckenden Reversal die Verluste wettgemacht – und mehr als das. Auf Wochensicht steht ein Plus von rund 100 Punkten zu Buche. Damit die Bullen noch mehr Kraft gewinnen, müsste der DAX in den seit April gültigen Abwärtstrendkanal eintreten, der bei 10.400 Zählern verläuft. Im Anschluss wäre der Platz bis 10.654 Punkte frei. Sollte auch diese Hürde gemeistert werden, hätte der Index Luft bis zur 200-Tage-Linie, die sich knapp unterhalb der 11.000-Punkte-Marke bewegt.  Zum Wochenstart könnte der DAX aber zunächst noch das Gap bei 10.159 Punkten schließen. Ein Rückfall unter 10.000 wäre ein schlechtes Zeichen und würde womöglich einen Test des letzten Tiefs nach sich ziehen. Ein Neueinstieg bietet sich bei Kursen oberhalb von 10.400 Punkten an. Mehr zu diesem Thema sehen Sie im täglichen DAX-Check bei www.daf.fm oder lesen Sie an dieser Stelle.

Trotz Crash ist das Börsenjahr für die Anleger bei weitem nicht verloren. Etliche Börsenexperten sind optimistisch für die Aktienmärkte. Schlägt jetzt wirklich die Stunde der nervenstarken Antizykliker?

(Mit Material von dpa-AFX)

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