18.07.2017 Maximilian Völkl

DAX leidet unter Dollar-Absturz – Draghi soll die Bullen retten

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DAX
Trendthema

Der DAX hat seine Verluste am Nachmittag weiter ausgebaut. Vor allem der starke Euro drückt auf die Stimmung. Durch den Ausverkauf wurde die wichtige 12.500-Punkte-Marke unterschritten. Auch in den USA eröffnen die Märkte schwächer, so dass nun beim DAX ein erneuter Test des Tiefs bei 12.316 Zählern droht. Die Hoffnungen ruhen jetzt auf EZB-Präsident Mario Draghi.

Am Donnerstag wird Draghi nach der Sitzung der Europäischen Zentralbank Auskunft über die weitere Vorgehensweise der Notenbank geben. Zuletzt hatten sich die Signale gemehrt, dass die expansive Geldpolitik schrittweise zurückgefahren werden könnte. Nachdem sich der Euro in den vergangenen Tagen aber bereits extrem stark präsentiert hat, wird nun eher damit gerechnet, dass Draghi mit taubenhaften Aussagen den Höhenflug verlangsamen möchte.

Ursache für den starken Euro ist einmal mehr Donald Trump. Die Gesundheitsreform des US-Präsidenten findet in der eigenen Partei keine Mehrheit und zeigt erneut die Handlungsunfähigkeit Trumps. Durch den Reformstau in Washington dürften sich auch andere Projekte wie die Steuerreform noch weiter verzögern. Auch ein starker ZEW-Index in Deutschland reicht da heute nicht aus, um den DAX zu stützen.

Ausgestoppt

Der DAX-Turbo mit der WKN DGS39Y ist unter den nachgezogenen Stoppkurs von 6,70 Euro gefallen. Starke Unternehmensdaten aus der Berichtssaison und die Draghi-Rede müssen nun für neue Impulse sorgen. Anleger sollten vorerst allerdings an der Seitenlinie bleiben und abwarten, bis sich das Chartbild wieder aufhellt.

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Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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